Charles Vögele leidet stark unter Frankenschock

Die seit Jahren schrumpfende Schweizer Modehandels-Gruppe Charles Vögele, die auch in Österreich vertreten ist, ist vom Frankenschock erheblich belastet worden. Der Umsatzrückgang beschleunigte sich und der Verlust verdreifachte sich im Halbjahr auf 36 Mio. Franken (33,4 Mio. Euro).

Die Aufgabe des Euro-Mindestkurses der Schweizer Notenbank (SNB) verschärfte den Preisdruck in der Schweiz markant und führte darüber hinaus zu einer deutlichen Zunahme des Einkaufstourismus, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Zusätzlich gehöre die Digitalisierung zu den größten Herausforderungen der Einzelhändler. "Noch nie kauften Schweizer so viel online im Ausland."

Im Heimmarkt Schweiz sank der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2015 gegenüber der Vorjahresperiode um 8,6 Prozent. Negative Wechselkurseffekte drückten zusätzlich die Erlöse in den übrigen Verkaufsregionen in Europa. Insgesamt fiel der Gruppenumsatz um 13,3 Prozent auf 392 Mio. Franken. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2011 waren es noch 526 Millionen gewesen.

Im abgelaufenen Halbjahr gingen 40 Mio. Franken an Umsatz allein wegen des direkten Währungseffektes verloren. Allerdings schrumpften auch die Betriebskosten um 24 Mio. Franken, davon entfallen 21 Mio. Franken auf den Währungseffekt.

Währungs- und flächenbereinigt betrug der Umsatzrückgang 4,1 Prozent. Die Zahl der Filialen per Ende Juni nahm weiter von 770 auf 759 ab. Der Mitarbeiterbestand sank von 6.564 auf 6.451.

Das von Markus Voegeli als CEO und Finanzchef geführte Unternehmen zeigt sich im Aktionärsbrief zuversichtlich: Es bleibe das Ziel, den Umsatzrückgang währungs- und flächenbereinigt gegenüber dem Vorjahr zu stoppen und für das Gesamtjahr 2015 ein positives Betriebsergebnis (EBITDA) zu erwirtschaften.

Im ersten Halbjahr hat sich das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen (EBITDA) allerdings von plus 14 Mio. Franken im Vorjahressemester auf minus 11 Mio. Franken verschlechtert. Nach dem Währungsschock habe sich die Umsatzentwicklung nun zunehmend erholt. Das Unternehmen habe einen "guten Juli" verzeichnet. Und bis Ende Jahr soll die Umgestaltung der Schweizer Filialen abgeschlossen sein.

Nantes (APA/Reuters) - Der europäische Flugzeugbauer Airbus sieht die Probleme mit Lieferanten bald gelöst. Beim Sitz- und Kabinen-Zulieferer Zodiac Aerospace laufe die Produktion wieder reibungslos, sagte Airbus-Programmchef Didier Evrard am Freitag in Nantes. Eine Krise bei Zodiac hatte die Auslieferung von A350-Flugzeugen 2016 verzögert. "2017 hatten wir kaum Probleme", resümierte Evrard.
 

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Airbus sieht Probleme mit Zulieferern überwunden

Wien/Berlin (APA) - LKÖ-Chef Schultes betonte vor Journalisten, "dass die Qualitätspolitik die einzige Chance für die bäuerlichen Familienbetriebe ist, um auf Dauer Preise zu bekommen, die wir brauchen". Supermärkte sollten mehr zu Eigenmarken preisgeben. Im Rahmen ihrer "Gut zu Wissen"-Initiative pocht die Kammer in der Gemeinschaftsverpflegung und im Handel im Gegensatz zur Gastronomie auf eine Kennzeichnungspflicht.
 

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LKÖ will genauere Herkunftsangaben bei Supermarkt-Eigenmarken

Armonk (APA/Reuters) - Der von hohen Investitionen begleitete Konzernumbau beim weltgrößten IT-Dienstleister IBM trägt erste Früchte. Erstmals seit fast sechs Jahren konnte das IT-Urgestein im Weihnachtsquartal seinen Umsatz wieder steigern. Vor allem gute Geschäfte mit Cloud-Diensten und Sicherheitssoftware kurbelten die Erlöse an. Der Umsatz legte um 3,6 Prozent auf 22,54 Mrd. Dollar (18,4 Mrd. Euro) zu.
 

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IBM mit erstem Umsatzplus seit 2012, Verlust wegen Steuerreform