Cewe erzielt erstmals Gewinn im Auftaktquartal

Frankfurt - Der deutsche Fotokonzern Cewe hat sich im bisher stets verlustbringenden Auftaktquartal erstmals in die schwarzen Zahlen vorgearbeitet. Der Betriebsgewinn (Ebit) blieb mit 0,9 Mio. Euro zwar überschaubar, steht aber einem Minus von 3,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum gegenüber. Der Umsatz stieg um 11,6 Prozent auf rund 119 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Das Ergebnis nach Steuern erreichte 0,6 Mio. Euro, nach minus 3,6 Mio. Euro. Rückenwind bekamen Cewe vor allem im Geschäft mit Fotobüchern, Abzügen, Grußkarten, Kalendern und Postern. Bisher gab es hier zu Jahresbeginn eine Durststrecke, weil Kunden sich weniger mit ihren Aufnahmen beschäftigten als in der Vorweihnachtszeit.

Doch die Nachfrage verschiebe sich, erklärte Konzernchef Rolf Hollander. "Die alte Regel 'Fotofinishing im ersten Quartal ist wie Eisverkaufen im Winter' gilt nicht mehr." Neben dem Weihnachtsquartal werde auch das erste Vierteljahr zum wichtigen Faktor für den Jahresgewinn.

2016 bleibt das SDax-Unternehmen demnach auch noch von Folgen der seit Dezember geltenden höheren Umsatzsteuer auf Fotobücher verschont, weil sie durch eine Übergangsregel abgefedert wird. Sollte sie 2017 greifen, könnten sich die Ebit-Einbußen maximal auf einen "hohen einstelligen Millionen-Euro-Betrag" belaufen.

Für 2016 peilt die Firma weiter ein Ebit von 38 bis 44 Mio. Euro an (2015: 36,8 Mio. Euro). Der Umsatz soll auf 555 bis 575 Mio. Euro leicht steigen (2015: 554,2 Mio. Euro).

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro