CES: US-Start-up Faraday stellt in Las Vegas Auto-Prototypen vor

Das erst vor 18 Monaten gegründete US-Unternehmen Faraday, das eine "vollständig neue Mobilität" verspricht, hat zur Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas einen ersten Prototypen vorgestellt: den FFZERO1, eine Mischung aus Rennauto und Batmobil.

Das Elektrofahrzeug soll schon in zwei Jahren marktreif sein, wie Entwicklungschef Nick Sampson am Montagabend sagte. "Wir sind sehr schnell." Faraday werde mehr wie eine Technologiefirma geführt, nicht wie ein Autounternehmen.

Faraday Futures mit Sitz im Süden Kaliforniens hat nach eigenen Angaben bereits 750 Beschäftigte, darunter ehemalige Ingenieure und Angestellte von Tesla und BMW, Apple und Google oder Boeing und SpaceX. Sampson etwa arbeitete vorher bei Jaguar und Tesla.

Am Rand der CES, die am Mittwoch beginnt, bestätigte das Unternehmen auch, dass zu seinen Geldgebern der chinesische Milliardär Jia Yueting gehört, der Chef des populären chinesischen Videodienstes LeTV. Faraday und LeTV hätten eine strategische Partnerschaft geschlossen und wollten bei der Produktion zusammenarbeiten, bei der On-Board-Unterhaltung oder dem autonomen Fahren, hieß es auf der Messe.

Faraday hatte schon im Dezember auf sich aufmerksam gemacht und verkündet, ein Werk im Wert von einer Milliarde Dollar (920 Mio. Euro) in der Wüste von Nevada zu bauen. Damit werde "in den kommenden Wochen begonnen", sagte Nick Sampson am Montag. Dort sollen 4.500 Arbeitsplätze entstehen und möglicherweise tausende weitere Stellen bei Zulieferern. Faraday sucht dafür "passionierte Schöpfer und fleißige Visionäre für neue Konzepte". Die kalifornische Firma ist nach dem englischen Naturforscher Michael Faraday benannt, dem Entdecker der elektromagnetischen Induktion.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte