Cerberus plant Allianz mit Easyjet für Alitalia-Übernahme - Medien

Rom (APA) - BAWAG-Großaktionär Cerberus plant für die Übernahme der krisengeschüttelten italienischen Fluggesellschaft Alitalia eine Allianz mit dem britischen Billigflieger Easyjet. Spitzenmanager von Cerberus hätten für kommenden Dienstag ein Treffen mit den drei Sonderverwaltern der Alitalia anberaumt, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore" am Donnerstag.

Cerberus und Easyjet haben bisher Interesse für Alitalia signalisiert, jedoch kein Offert im Rahmen der Ausschreibung der Sonderverwalter der Alitalia vorgelegt. Laut Medienberichten ist Cerberus bereit, zwischen 100 und 400 Mio. Euro für Alitalia auszugeben. "Wir sind stark an Investitionen bei Alitalia interessiert", hatte ein Cerberus-Sprecher kürzlich betont.

Die italienische Regierung bemüht sich, Alitalia als Ganzes zu verkaufen und nicht den Flugbetrieb von den Bodendiensten zu trennen. Zu den Interessenten zählt auch die Lufthansa, Konzernmutter der Austrian Airlines. Die italienische Regierung hält das Angebot der deutschen Airline jedoch für unzulänglich.

Inzwischen bessert sich die Lage bei Alitalia. Im Zeitraum 1. Juni bis 31. Oktober 2017 meldete die Fluggesellschaft ein operatives Ergebnis (Ebitda) von 73,9 Mio. Euro. Der Umsatz betrug in diesem Zeitraum 1,43 Mrd. Euro. Nach Verlusten von 500 Mio. Euro sollten sich diese 2017 um mindestens 100 Mio. Euro verringern, berichtete Sonderverwalter Luigi Gubitosi.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne