Ceconomy-Gesellschafter wollen getrennte Wege gehen

Düsseldorf (APA/dpa) - Die deutsche Elektronikkette Ceconomy (Media Markt, Saturn) und die Familie des verstorbenen Minderheitsaktionärs Erich Kellerhals wollen einen Schlussstrich unter den jahrelangen Streit ziehen und in Zukunft getrennte Wege gehen. "Es wird keine gemeinsame Zukunft geben", sagte Ceonomy-Chef Pieter Haas am Mittwoch auf der Hauptversammlung der Elektronikkette in Düsseldorf.

Darüber seien sich beide Seiten einig. Wie die Trennung genau erfolgen soll, darüber wolle man sich nun zügig verständigen.

Der Hintergrund: Kellerhals hatte sich beim Verkauf seiner Media-Markt-Mehrheit eine Beteiligung und weitgehende Vetorechte beim Nachfolgeunternehmen gesichert. In den vergangenen Jahren sah er sich jedoch durch den Mehrheitseigentümer und die Unternehmensführung an den Rand gedrängt und kämpfte erbittert um sein Lebenswerk. Der Streit beschäftigte auch die Gerichte. Zuletzt wurde ein Mediator eingeschaltet, um zu vermitteln. Zu einer offiziellen Einigung kam es vor dem Tod von Kellerhals jedoch nicht mehr.

Beide Seiten wollen nun jedoch laut Haas den seit Jahren schwelenden Gesellschafterstreit möglichst schnell beilegen. Aus strategischer Sicht stehe dieses Thema "ganz oben auf der Agenda" des Konzerns, sagte Haas. Direkt nach der Hauptversammlung werde man den Gesprächsfaden wieder aufnehmen. Ceconomy habe mit der Kellerhals-Firma Convergenta "Vereinbarungen für einen offenen und konstruktiven Dialog getroffen", sagte Haas. Diesen Dialog werde man vertraulich führen und über Ergebnisse zu gegebener Zeit informieren.

Ense (APA/dpa) - Neue Hoffnung für den von der Schließung bedrohten Kettcar-Hersteller Kettler: In letzter Minute ist es dem Unternehmen am Freitag gelungen, eine Zwischenfinanzierung von der Heinz-Kettler-Stiftung zu erhalten. Damit kann das Unternehmen die Suche nach potenziellen Investoren fortsetzen.
 

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Neue Hoffnung für Kettcar-Hersteller Kettler

Wien (APA) - Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat in mehreren Zeitungsinterviews am Wochenende Kritik an der Regierung geübt. Beim 12-Stunden-Tag bemängelte er die überhastete Umsetzung ohne Einbindung relevanter Gesprächspartner. Unzufrieden ist er auch mit der Behördenpraxis bei der Abschiebung von gut integrierten Menschen und Familien aus Österreich.
 

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Van der Bellen kritisiert überhastete Umsetzung des 12-Stunden-Tags

New York (APA/dpa) - Das traditionsreiche US-Wirtschaftsblatt "Fortune" wechselt zum zweiten Mal in diesem Jahr den Besitzer. Man habe sich mit dem thailändischen Geschäftsmann Chatchaval Jiaravanon auf einen Kaufpreis in Höhe von 150 Millionen Dollar (123 Mio Euro) in bar geeinigt, teilte die Eigentümergesellschaft Meredith Corporation am Freitag mit. Der Verkauf solle bis Ende 2018 abgeschlossen werden.
 

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Thailändischer Geschäftsmann kauft US-Magazin "Fortune"