CeBIT: Mircosof beklagt Investitionsstau im Mittelstand

Hannover/Redmond (USA) - Beim digitalen Wandel bedroht nach Einschätzung von Microsoft-Deutschland-Chefin Sabine Bendiek ein Investitionsstau die Innovationskraft der Unternehmen. "Finanzstärke und Investitionsschwäche am Standort Deutschland passen nicht zusammen", sagte Bendiek am Montag zum Start der CeBIT in Hannover.

Laut Sparkassen- und Giroverbänden sind die Finanzierungsverhältnisse im deutschen Mittelstand "so günstig wie nie zuvor". Es gebe "große Puffer bei Eigenkapital und Liquidität". Selbst der Bundeshaushalt stehe trotz Flüchtlingskrise auf einem stabilen Fundament. Im vergangenen Jahr hätten Bund, Länder und Gemeinden einen Rekordüberschuss von 20 Mrd. Euro erwirtschaftet.

"Die Investitionsmittel sind da - ein überzeugender Plan, sie einzusetzen, fehlt an vielen Stellen", sagte Bendiek. Den Marktforschern von IDC zufolge steht die Hälfte der deutschen Unternehmen bei der digitalen Transformation noch ganz am Anfang. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen hielten sich zurück.

Auf der CeBIT in Hannover zeigen noch bis zum 18. März rund 3.300 Aussteller ihre Lösungen, mit denen sich Unternehmen und Behörden fit machen können für die digitale Transformation.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden