Causa Seenkauf: Hundstorfer sieht ÖGB unschuldig

Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) kann für sich zu 100 Prozent ausschließen, dass er in der Causa Seenkauf finanziell profitiert habe. Auch beim ÖGB kann er sich nicht vorstellen, dass etwas nicht korrekt abgelaufen wäre, so Hundstorfer, der zum Zeitpunkt des Verkaufs von drei Seen durch BAWAG und Gewerkschaft an das Land Kärnten den Gewerkschaftsbund gelenkt hatte.

Die Causa war in den vergangenen Tagen wieder hochgekocht, nachdem die heutige niederösterreichische Landesrätin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger (Team Niederösterreich) gestanden hatte, bei dem Seen-Deal 700.000 Euro bekommen und an das damalige BZÖ weitergeleitet zu haben.

Hundstorfer betonte am Donnerstag bei einem Pressegespräche, dass bei der Transaktion der Gewerkschaftsbund der kleinste Teil gewesen sei, habe dem ÖGB doch nur der Ossiacher See gehört. Die damals schon vom US-Fonds Cerberus gelenkte BAWAG habe Hafnersee und Maltschacher See eingebracht und noch dazu darauf bestanden, dass ihr Buchwert erreicht werde. Der ÖGB habe dagegen beim Buchwert sogar sechs Millionen nachgelassen, weil man ohnehin nicht imstande gewesen wäre, die nötige Renovierung des Feriendorfs am Ossiacher See finanziell zu stemmen.

Mit Kärntens damaligem Landeshauptmann Jörg Haider hatte Hundstorfer übrigens in der Causa eigenen Angaben zu Folge nicht verhandelt.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach