Casinos Austria verdienen in neuem Casino Liechtenstein gut

Wien (APA) - Die Casinos Austria verdienen mit ihrem neuen Spielbetrieb im Liechtensteiner Schaanwald gut. Das im Oktober 2017 eröffnete Casino hat im ersten Halbjahr 2018 ein Betriebsergebnis von 1,7 Mio. Euro erwirtschaftet. Das gesamte Geschäft der Casinos Austria International (CAI), eine hundertprozentige Tochter der Casinos Austria, warf operativ 5,78 Mio. und unter dem Strich 2,49 Mio. Euro Gewinn ab.

Das Konzernergebnis hat sich damit im Vergleich zur Vorjahresperiode (1,3 Mio. Euro) fast verdoppelt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 um 17,6 Prozent auf 72,94 Mio. Euro.

Zu dem Konzern gehören 29 Spielbanken, darunter drei auf Kreuzfahrtschiffen. Im Vorjahr gab es noch Spielstätten auf sechs Kreuzfahrtschiffen. Dazu kommt eine Tochter für das Automatengeschäft in Mazedonien (Video Lottery Terminals/VLT). Verbessert habe sich das Ergebnis in Niedersachsen, Belgien, der Schweiz und Ungarn. Das Automatengeschäft in Mazedonien habe sich ebenfalls "überaus positiv" entwickelt, die Zahl der Geräte stieg von 1.022 auf 1.256 und soll bis zum Jahresende auf 3.000 zulegen, heißt es in einer Mitteilung der Casinos Austria.

Casinos Austria Generaldirektor Alexander Labak, der zunächst den Verkauf der Auslandstochter prüfen ließ, aber heuer im April den Beschluss fasste, CAI als Tochter weiterzuführen, schreibt nun: "Die Zahlen zeigen, dass dies Früchte trägt und stimmen uns auch optimistisch, was die zukünftige Entwicklung betrifft."

Wien (APA) - Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki ist heute im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere erstmals von Richterin Marion Hohenecker einvernommen worden. Die Anklage wirft Wicki vor, mit seinen Geschäften die Spur des Korruptionsgeldes aus der Buwog-Provision verschleiert und Geldwäsche begangen zu haben. Wicki selber erklärte sich für unschuldig.
 

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Grasser-Prozess - Viele Geschäfte auf Mandarin-Konto in Liechtenstein

Brüssel (APA/Reuters) - Der Warenverkehr zwischen der Europäischen Union und Großbritannien wird nach dem Brexit nach Einschätzung der EU-Kommission selbst dann leiden, wenn sich beide Seiten auf einen Freihandelsvertrag einigen sollten. Ein solches Abkommen könne keinen vollkommen reibungslosen Handel sicherstellen, hieß es in einem Reuters am Dienstag vorliegenden Dokument der EU-Kommission.
 

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EU-Dokument: Handel mit Großbritannien leidet auch mit Vertrag

Linz (APA) - Die Sparkasse Oberösterreich hat im heurigen ersten Halbjahr mehr Gewinn gemacht. Für das Gesamtjahr wird ein ähnliches Ergebnis wie 2017 erwartet. Das teilte die Bank in ihrem Halbjahresfinanzbericht Dienstagnachmittag mit.
 

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Sparkasse Oberösterreich im ersten Halbjahr mit mehr Gewinn