Casinos-Austria-Miteignerin Sazka begab Papiere über 200 Mio. Euro

Wien/London/Prag (APA) - Der tschechische Glücksspielkonzern Sazka, größter Aktionär der teilstaatlichen Casinos Austria, hat den Kapitalmarkt angezapft. Die Gruppe hat fünfjährige, vorrangige unbesicherte Papiere in Höhe von 200 Mio. Euro begeben. Die Darlehen haben einen Kupon von 4 Prozent und sind an der Börse Bratislava handelbar, teilte das Unternehmen der Milliardäre Karel Komarek und Jiri Smejc am Montag mit.

Die Sazka-Gruppe könnte das Geld dafür verwenden, ihre Anteil an den Casinos Austria - derzeit 34 Prozent - aufzustocken. Sazka kauft der ehemaligen Kirchenbank Schelhammer & Schattera (jetzt Grawe-Konzern) einen großen Teil ihrer Anteile an den Casinos Austria (über 9 Prozent) ab. Am 26. Februar soll dazu die Hauptversammlung der Casinos grünes Licht geben.

Außerdem hat die Sazka-Gruppe ein Vorkaufsrecht für die Casinos-Anteile von Novomatic. Der niederösterreichische Glücksspielriese hält 17,2 Prozent an seinem teilstaatlichen Rivalen, will derzeit aber nicht verkaufen.

Die Sazka-Gruppe ist eine der größten europäischen Glücksspielbetreiber. Das Unternehmen ist unter anderem an Spielstätten bzw. Lotterien in Tschechien, Zypern, Griechenland und Italien beteiligt. Um das Wachstum zu finanzieren, erwägen die Tschechen auch einen Börsengang in London, wie sie November 2017 bekanntgaben.

Toulouse (APA/dpa-AFX) - Der Flugzeugbauer Airbus braucht für das Hochlaufen seiner Produktion des A320 Neo noch mehr Zeit. Alles hänge von der Verfügbarkeit der Triebwerke ab, sagte Chris Buckley, Airbus-Vizepräsident für die Regionen Europa, Afrika und Asien-Pazifik, laut der Nachrichtenagentur Bloomberg in einem Interview auf Mauritius.
 

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Airbus braucht noch länger für Hochfahren der Produktion des A320 Neo

Berlin/Münster (APA/Reuters) - Der deutsche Finanzminister Olaf Scholz hat erneut für den Aufbau großer europäischer Banken geworben, die im internationalen Wettbewerb bestehen können. Zehn Jahre nach der Pleite von Lehman Brothers und der Finanzkrise sei wichtig, dass die letzten Schritte zur Schaffung der Banken- und Fiskalunion in der EU gegangen würden, sagte Scholz am Dienstag in Münster.
 

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Deutscher Finanzminister wirbt für neue Großbanken in Europa

Mannheim/München/Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Der Patentstreit zwischen Apple und dem Chipkonzern Qualcomm geht in eine neue Runde vor deutschen Gerichten. Den Auftakt machte am Dienstag eine Anhörung zu einer Qualcomm-Klage in Mannheim. Am Donnerstag folgt eine Verhandlung zu einer weiteren Klage des Chipkonzerns in München.
 

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Patentstreit von Apple und Qualcomm geht in Deutschland weiter