Casinos Austria - Aktionär Sazka sagt nichts zu Aufstockungsplänen

Wien/Gumpoldskirchen (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hält sich zu ihren Plänen mit den Casinos Austria bedeckt. In einer Aussendung am Montagnachmittag bestätigte der Konzern lediglich, dass er die Casinos-Anteile von UNIQA und Leipnik-Lundenburger (LLI) übernommen hat und nun 34 Prozent an dem österreichischen Unternehmen hält. Zu einer möglichen Aufstockung war darin nichts zu lesen.

"Wir freuen uns, unsere Position als größter strategischer Aktionär der Casinos Austria gestärkt zu haben, und werden den Weg erfolgreicher Kooperation mit allen anderen Anteilseignern weiterführen, um den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu unterstützen", so Sazka-CEO Robert Chvatal. "Die Expertise der Sazka-Group im Lotterie- und Glücksspielbereich kommt von unterschiedlichen Märkten und wir freuen uns sehr, diese Markterfahrung zum Nutzen aller Aktionäre der Casinos Austria einsetzen zu können."

Aus einem australischen Behördendokument geht hervor, dass die Sazka-Gruppe auch der ehemaligen Kirchenbank Schelhammer & Schattera (Grawe) sowie Novomatic ihre Casinos-Anteile abkaufen will und schon diesbezüglich Vorverträge abgeschlossen hat. Novomatic sagte jedoch heute, seinen 17-Prozent-Anteil an den Casinos nicht verkaufen zu wollen.

Die Sazka-Gruppe ist laut eigenen Angaben mit Wetteinsätzen von mehr als 16 Mrd. Euro im Jahr einer der größten Lotto- und Glücksspielbetreiber in Europa. Das Unternehmen, das den beiden Milliardären Karel Komarek und Jiri Smejc gehört, hält Beteiligungen in Österreich, Zypern, Tschechien, Griechenland und Italien.

Wien (APA) - Auf die Kritik von Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl vom vergangenen Donnerstag, wonach die Vorstandsbezüge der im ATX notierten Unternehmen in Österreich "extrem zu hoch" seien, wirft das Wirtschaftsforum der Führungskräfte der AK-Präsidentin vor, eine "unnötige und nicht auf Fakten basierende Neiddebatte" zu schüren.
 

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Wirtschaftsforum der Führungskräfte: AK schürt Neiddebatte

Wien/Wels (APA) - Die Sporthandelskette Intersport hat im per Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 das nach eigenen Angaben "erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte" hingelegt. Aufgrund zahlreicher Neueröffnungen und hoher Steigerungsraten in den Bereichen Ski, Rad sowie Outdoor stieg der Österreich-Umsatz um 14 Prozent auf 575 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab.
 

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Intersport - Umsatzsprung dank Filialexpansion und hoher Nachfrage

Brüssel (APA/Reuters) - Italien hat nach Angaben von Wirtschaftsminister Giovanni Tria nicht die Absicht, den von der EU-Kommission zurückgewiesenen Entwurf für den Haushalt 2019 zu ändern. Der vorgelegte Etat sei "sehr maßvoll" expansiv, sagte Tria am Montag vor Journalisten in Brüssel zudem.
 

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Tria: Italien wird seine Haushaltspläne nicht ändern