Casino Austria - Mehrere Interessenten, Syndikatslösung im Raum

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) will die staatlichen Anteile an den Casinos Austria (derzeit 33 Prozent) aufstocken und später weiterverkaufen. Laut "Salzburger Nachrichten" ist neben dem Wiener Investor Peter Goldscheider und Novomatic sowie Ronny Pecik auch Ex-SPÖ-Kanzler Alfred Gusenbauer im Namen von Bautycoon Hans Peter Haselsteiner im Finanzministerium vorstellig geworden.

Interessensbekundungen gibt es dem Bericht zufolge auch von Glücksspielfirmen aus Israel und den USA, konkret vom Casinokonzern Gaming & Leisure Properties (GLPI).

Wie die künftige Eigentümerstruktur der Casinos Austria aussehen wird, steht aber noch nicht fest. Noch haben die durch ein Syndikat verbundenen Eigentümer, unter anderem Raiffeisen und die Privatstiftung von Maria-Theresia Bablik, ihre Anteile nämlich nicht an die Staatsholding ÖBIB abgegeben. Für später steht laut "SN" (Donnerstag) eine Syndikatslösung ähnlich wie bei der OMV oder der Telekom Austria im Raum: Der Staat behält zumindest eine Sperrminorität an den Casinos Austria und diese syndiziert mit einem weiteren Kernaktionär. Damit will das Finanzministerium einen ausländischen Mehrheitseigentümer im Glücksspielgeschäft, das eine Menge Steuern abwirft, verhindern. Der Casinos-Austria-Konzern, dem auch die Lotterien zu 68 Prozent gehören, ist 450 bis 500 Mio. Euro wert.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los