Canon und Fujifilm: 4,8 Milliarden für Toshiba-Medizinsparte

Minato - Die beiden japanischen Rivalen Canon und Fujifilm bieten Insidern zufolge jeweils mehr als 4,8 Mrd. Euro für die Medizintechnik-Sparte des angeschlagenen Elektronikkonzerns Toshiba. Toshiba sei nun bereit, bei einem außerordentlichen Managementtreffen am Mittwoch einen bevorzugten Bieter festzulegen, erfuhr die Agentur Reuters am Dienstag von Insidern.

Das von einem milliardenschweren Bilanzskandal erschütterte Traditionsunternehmen will durch den Verkauf der Sparte Toshiba Medical Systems die Kapitalbasis stärken und den Konzernumbau vorantreiben.

Im Rennen um den Hersteller von Diagnosegeräten wie Röntgenapparaten und Kernspintomographie-Systemen laufe es auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Canon und Fujifilm hinaus, sagte ein Insider.

Zu den Bietern gehöre aber auch noch der Japaner Konica Minolta zusammen mit der europäischen Beteiligungsfirma Permira, sagte ein weiterer Insider. Dagegen habe sich der US-Finanzinvestor KKR zurückgezogen, der sich mit dem japanischen Handelshaus Mitsui&Co zusammengetan hatte, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person.

Brüssel (APA/dpa) - Die EU droht Nordkorea eine weitere Verschärfung von Sanktionen an. Wegen der atomaren Aufrüstung des Landes werde man in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern weitere Reaktionen in Erwägung ziehen, heißt es in einer am Donnerstagabend beim EU-Gipfel verabschiedeten Erklärung.
 

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EU droht Nordkorea neue Sanktionen an

Brüssel (APA) - Der EU-Gipfel in Brüssel hat ein "effektives und faires Steuersystem" für die Digitalwirtschaft verlangt. Die EU-Staats- und Regierungschefs forderten am Donnerstag die EU-Kommission auf, "angemessene" Vorschläge dafür bis Anfang 2018 vorzulegen.
 

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EU-Gipfel will Vorschlag für Digitalsteuer Anfang 2018

San Francisco/Mountain View (APA/dpa) - Der Fahrdienstvermittler Lyft hat sich frisches Geld bei Investoren besorgt. Die von CapitalG, einem Investmentfonds der Google-Mutter Alphabet, angeführte Finanzierungsrunde spült eine Milliarde Dollar (851,14 Mio. Euro) in die Kasse, teilte Lyft am Donnerstag mit. Insgesamt wurde die Firma von Geldgebern zuletzt nach eigenen Angaben mit 11 Mrd. Dollar bewertet.
 

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Uber-Rivale Lyft sammelt weitere Milliarde bei Investoren ein