Canon und Fujifilm: 4,8 Milliarden für Toshiba-Medizinsparte

Minato - Die beiden japanischen Rivalen Canon und Fujifilm bieten Insidern zufolge jeweils mehr als 4,8 Mrd. Euro für die Medizintechnik-Sparte des angeschlagenen Elektronikkonzerns Toshiba. Toshiba sei nun bereit, bei einem außerordentlichen Managementtreffen am Mittwoch einen bevorzugten Bieter festzulegen, erfuhr die Agentur Reuters am Dienstag von Insidern.

Das von einem milliardenschweren Bilanzskandal erschütterte Traditionsunternehmen will durch den Verkauf der Sparte Toshiba Medical Systems die Kapitalbasis stärken und den Konzernumbau vorantreiben.

Im Rennen um den Hersteller von Diagnosegeräten wie Röntgenapparaten und Kernspintomographie-Systemen laufe es auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Canon und Fujifilm hinaus, sagte ein Insider.

Zu den Bietern gehöre aber auch noch der Japaner Konica Minolta zusammen mit der europäischen Beteiligungsfirma Permira, sagte ein weiterer Insider. Dagegen habe sich der US-Finanzinvestor KKR zurückgezogen, der sich mit dem japanischen Handelshaus Mitsui&Co zusammengetan hatte, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los