Campari feiert nach drei Quartalen kräftiges Gewinnwachstum

Rom/Mailand (APA) - Der italienische Spirituosenhersteller Campari befindet sich auf Wachstumskurs. In den ersten drei Quartalen 2017 kletterte der Gewinn um 22,3 Prozent auf 224,6 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um 8,2 Prozent auf 1,275 Mrd. Euro. Das EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) kletterte um 9,8 Prozent auf 299,3 Mio. Euro, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Die Verschuldung betrug 1,079 Mrd. Euro, was vor allem auf die Akquisition der britischen Spirituosenmarke Bulldog London Dry Gin zurückzuführen sei, berichtete der Mailänder Konzern. Heuer rechnet Campari mit der Konsolidierung des im Juni 2016 übernommenen französischen Konkurrenten Marnier Lapostolle.

Für das Gesamtjahr 2017 rechnet der CEO von Campari, der Auslandsösterreicher Bob Kunze-Concewitz, trotz eines nicht einfachen internationalen Szenarios mit positiven Resultaten. Zum Portfolio des Unternehmens zählen Marken wie Aperol, Skyy und Wild Turkey. Die Campari-Aktie an der Mailänder Börse reagierte am Dienstag mit einem fünfprozentigen Plus auf 5,82 Euro auf die positiven Quartalsergebnisse.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

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Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies