Campari feiert nach drei Quartalen kräftiges Gewinnwachstum

Rom/Mailand (APA) - Der italienische Spirituosenhersteller Campari befindet sich auf Wachstumskurs. In den ersten drei Quartalen 2017 kletterte der Gewinn um 22,3 Prozent auf 224,6 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um 8,2 Prozent auf 1,275 Mrd. Euro. Das EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) kletterte um 9,8 Prozent auf 299,3 Mio. Euro, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Die Verschuldung betrug 1,079 Mrd. Euro, was vor allem auf die Akquisition der britischen Spirituosenmarke Bulldog London Dry Gin zurückzuführen sei, berichtete der Mailänder Konzern. Heuer rechnet Campari mit der Konsolidierung des im Juni 2016 übernommenen französischen Konkurrenten Marnier Lapostolle.

Für das Gesamtjahr 2017 rechnet der CEO von Campari, der Auslandsösterreicher Bob Kunze-Concewitz, trotz eines nicht einfachen internationalen Szenarios mit positiven Resultaten. Zum Portfolio des Unternehmens zählen Marken wie Aperol, Skyy und Wild Turkey. Die Campari-Aktie an der Mailänder Börse reagierte am Dienstag mit einem fünfprozentigen Plus auf 5,82 Euro auf die positiven Quartalsergebnisse.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne