Cameron will Sozialleistungen für EU-Einwanderer einschränken

Der britische Premierminister David Cameron will den Zugang von Einwanderern aus EU-Staaten zu Sozialleistungen seines Landes erschweren. Die Anreize für eine Zuwanderung nach Großbritannien müssten verringert werden, sagte Cameron am Donnerstag vor seiner Abreise zu einem EU-Gipfel in Lettland.

Änderungen am Sozialsystem seien eine absolute Notwendigkeit bei den anstehenden Neuverhandlungen über die britische Mitgliedschaft in der EU. Es wird erwartet, dass Cameron das Gipfeltreffen dazu nutzen wird, das Terrain für diese von ihm im Wahlkampf zugesagten Neuverhandlungen auszuloten.

2014 wanderten nach Regierungsangaben 318.000 Menschen mehr nach Großbritannien ein als das Land verließen. Besonders viele Menschen kommen aus den osteuropäischen EU-Mitgliedstaten nach Großbritannien. Cameron war es in seiner ersten Amtszeit nicht gelungen, die Netto-Einwanderung wie versprochen auf unter 100.000 jährlich zu senken. Die Regierungschef hat bis spätestens Ende 2017 eine Volksabstimmung über den weiteren Verbleib Großbritanniens in der EU angekündigt. Bis dahin will er die Beziehungen des Landes zur EU neu regeln.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte