Calida erhöht Anteil an Sportbekleidungsfirma Lafuma

Sursee - Der Schweizer Wäsche- und Kleiderhersteller Calida kommt seinem Ziel, die französische Sportbekleidungsfirma Lafuma ganz zu übernehmen, ein Stück näher: Das Unternehmen übernimmt von den langjährigen Lafuma-Ankeraktionären Comir und Soparcif deren Anteile von 11,63 Prozent.

Damit baut Calida die Beteiligung an der Sportbekleidungsfirma auf 71,55 Prozent aus. Die Schwelle von zwei Dritteln, die die qualifizierte Mehrheit für Generalversammlungsentscheide bedeutet, wird überschritten. Bereits heute führt Calida Lafuma operativ.

Pro Aktie zahlt Calida den Verkäufern 16 Euro, wie Calida am Mittwoch mitteilte. Der Kauf wird Mitte April 2016 vollzogen. Mit dem Vollzug tritt Lafuma-Verwaltungsrat Christian Haas von seinem Amt zurück, er hatte bis jetzt die Verkäufergesellschaften vertreten.

Die 2013 teilweise von Calida übernommene französische Lafuma-Gruppe erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 163 Mio. Euro. Zu ihr gehören die Surfmarke Oxbow, die Bergsport-Marke Millet Mountain und die Gartenmöbelsparte Furniture. Calida hatte verschiedentlich die Absicht betont, eine volle Übernahme von Lafuma anzustreben.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab