C&A-Schließung in OÖ: 2,4-Millionen-Euro-Sozialplan für Betroffene

Enns (APA) - Im Fall der für 2019 angekündigten Schließung des Logistik- und Distributionszentrums des Modekonzerns C&A in Enns haben sich Geschäftsleitung und Gewerkschaft am Montag auf ein Paket von bis zu 2,4 Mio. Euro für die Beschäftigten geeinigt. Der Sozialplan wurde den 180 Mitarbeitern am Montag präsentiert, wie die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-djp) in einer Presseaussendung mitteilte.

In dem nach mehreren Verhandlungsrunden erzielten Plan werden die sozialen Nachteile für jeden Einzelnen nach einem Punktesystem bewertet, Parameter sind etwa Lebensalter, unterhaltspflichtige Kinder, alleinerziehend, beide Partner sind im Unternehmen beschäftigt. C&A Österreich möchte möglichst viele Mitarbeiter bis zur Standortschließung 2019 im Unternehmen halten. Darum biete die Lösung auch zahlreiche Anreize, noch zwei Jahre zu bleiben. Auch eine Arbeitsstiftung für die Zeit nach der Kündigung wurde erarbeitet.

Die Verhandlungspartner betonten das konstruktive, von Respekt getragene Gesprächsklima und waren mit dem Ergebnis zufrieden. Der Geschäftsführer der GPA-djp Oberösterreich, Andreas Stangl, dankte auch den Verhandlern auf Arbeitnehmerseite, vor allem den Betriebsräten, die ja auch selbst betroffen seien. C&A-Österreich-Personalchef Manfred Monsberger sagte, es sei dem Unternehmen sehr wichtig, die Standortschließung für die Beschäftigten sozial verträglich zu gestalten.

New York (APA/dpa) - Tesla-Chef Elon Musk hat mit seinen waghalsigen Tweets zum möglichen Börsenabgang seiner Firma einem Fernsehbericht zufolge nun offizielle Untersuchungen der US-Börsenaufsicht ausgelöst. Die Investoren schicken daraufhin die Tesla-Aktie auf Talfahrt.
 

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US-Börsenaufsicht lädt alle Tesla-Vorstände vor - Bericht

Wien (APA) - Der in London börsennotierte Feuerfestkonzern RHI Magnesita hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Geschäft gemacht und gut verdient. Geholfen haben Preiserhöhungen, aber auch die gelieferten Mengen legten zu. RHI Magnesita profitierte von den US-Strafzöllen auf Stahlimporte, die zu einer höheren lokalen Produktion und damit zu mehr Magnesitimporten führten.
 

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RHI Magnesita mit gutem Halbjahr auch dank US-Stahlzöllen

Wellington (APA/AFP) - Im Kampf gegen einen massiven Anstieg der Immobilienpreise sollen Ausländer in Neuseeland künftig nur noch in Ausnahmefällen Wohneigentum kaufen können. Durch ein am Mittwoch verabschiedetes Gesetz, mit dem Regierungschefin Jacinda Ardern ihr Wahlkampfversprechen für erschwinglichen Wohnraum umsetzen will, wird der Erwerb von Häusern durch Nicht-Neuseeländer deutlich eingeschränkt.
 

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Neuseeland schränkt Kauf von Wohneigentum durch Ausländer ein