CA Immo fordert klarere Strategie von Immofinanz

Der österreichische Büroimmobilienkonzern CA Immo legt in der Auseinandersetzung mit dem Konkurrenten Immofinanz nach. Immofinanz müsse sich stärker auf bestimmte Gebäudeklassen fokussieren, sagte CA-Immo-Chef Bruno Ettenauer in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit dem Newsletter "Börse Express". "Es gibt bei der Immofinanz die großen Themen Büro, Logistik und Retail - Ziel eines Unternehmens sollte sein, sich auf maximal zwei Assetklassen zu konzentrieren; was hilft, sich nicht zu verzetteln", sagte Ettenauer. Bei diesem Prozess wolle CA Immo der größeren Konkurrentin zur Seite stehen. Eine Immofinanz-Sprecherin wollte sich dazu nicht äußern.

Zwischen Immofinanz und CA Immo bahnt sich möglicherweise eine engere Kooperation bis hin zu einer späteren Fusion an. Offen ist jedoch, wer dabei wen übernimmt: Sowohl Immofinanz als auch CA Immo wollen sich mit Hilfe eines öffentlichen Angebots einen Minderheitsanteil am Konkurrenten sichern.

CA Immo ist auf Büroimmobilien in Deutschland, Österreich und Osteuropa spezialisiert. Das Portfolio der Immofinanz besteht zu 46 Prozent aus Einzelhandelsimmobilien, zu gut 41 Prozent aus Bürohäusern und zu knapp zehn Prozent aus Logistikgebäuden.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen