CA Immo fordert klarere Strategie von Immofinanz

Der österreichische Büroimmobilienkonzern CA Immo legt in der Auseinandersetzung mit dem Konkurrenten Immofinanz nach. Immofinanz müsse sich stärker auf bestimmte Gebäudeklassen fokussieren, sagte CA-Immo-Chef Bruno Ettenauer in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit dem Newsletter "Börse Express". "Es gibt bei der Immofinanz die großen Themen Büro, Logistik und Retail - Ziel eines Unternehmens sollte sein, sich auf maximal zwei Assetklassen zu konzentrieren; was hilft, sich nicht zu verzetteln", sagte Ettenauer. Bei diesem Prozess wolle CA Immo der größeren Konkurrentin zur Seite stehen. Eine Immofinanz-Sprecherin wollte sich dazu nicht äußern.

Zwischen Immofinanz und CA Immo bahnt sich möglicherweise eine engere Kooperation bis hin zu einer späteren Fusion an. Offen ist jedoch, wer dabei wen übernimmt: Sowohl Immofinanz als auch CA Immo wollen sich mit Hilfe eines öffentlichen Angebots einen Minderheitsanteil am Konkurrenten sichern.

CA Immo ist auf Büroimmobilien in Deutschland, Österreich und Osteuropa spezialisiert. Das Portfolio der Immofinanz besteht zu 46 Prozent aus Einzelhandelsimmobilien, zu gut 41 Prozent aus Bürohäusern und zu knapp zehn Prozent aus Logistikgebäuden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte