CA Immo/O1 prüfen rechtliche Schritte gegen Immofinanz-Chef

Wien - In der Übernahmeschlacht zwischen Immofinanz und CA Immo/O1 fliegen die Fetzen: Immofinanz-Chef Eduard Zehetner hatte der CA Immo/O1 in einem Interview am Wochenende vorgeworfen, sich nicht an Gesetze zu halten. CA Immo und die O1 Group wollen nun "hinsichtlich dieser falschen und irreführenden Unterstellungen die notwendigen rechtlichen Schritte einleiten", teilte die CA Immo am Montag mit.

CA Immobilien Anlagen AG und die O1 Group des russischen Immobilien-Investors Boris Mints betonten, dass sie beim derzeit laufende Übernahmeangebot bzw. in Bezug auf ihren Anteil an der Immofinanz AG "selbstverständlich alle regulatorischen Pflichten eingehalten haben". Auch seien keine vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der Immofinanz verletzt worden.

Zehetner hatte gegenüber dem "profil" das Übernahmeangebot der CA Immo/O1 folgendermaßen kommentiert: "Aber ich habe etwas dagegen, wenn man sich nicht um Gesetze schert, Vereinbarungen missachtet und die Unwahrheit erzählt." Die CA Immo habe in den vergangenen 12 Monaten 3,7 Prozent Aktien der Immofinanz gekauft. Damit habe sie die Stillhaltevereinbarung gebrochen.

Die beiden börsennotierten Immobiliengesellschaften Immofinanz und CA Immobilien liefern sich derzeit ein heftiges Beteiligungsgefecht - jeder will beim anderen Anteile erringen. Die Immofinanz hat für bis zu 29 Prozent an der CA Immo rund 531 Mio. Euro geboten - als Antwort auf das kürzlich angekündigte Offert der CA Immo, die um 420 Mio. Euro 13,5 Prozent an der Immofinanz will.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach