CA Immo verdiente bis März unterm Strich mehr - Ziele erhöht

Die börsenotierte CA Immo hat bis März unterm Strich unerwartet gut verdient und erhöht Unternehmensziele für heuer und die Folgejahre. Der Nettogewinn (Konzernergebnis) legte um 39,2 Prozent auf 19,3 Mio. Euro zu, Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang gerechnet.

Die Nettomieterlöse lagen durch den Verkauf eines Bürogebäudes in Warschau wie erwartet mit 31,2 Mio. Euro um sechs Prozent unter Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich um 18,2 Prozent auf 27,8 Mio. Euro, wie die CA Immo am Mittwochabend mitteilte. Das EBIT schrumpfte von 38,3 auf 25,2 Mio. Euro, ein Rückgang um ein Drittel. Grund dafür war der Verkauf des Osteuropa-Logistikportfolios heuer im 1. Quartal, außerdem stand per 31.3. ein Neubewertungsergebnis im Konzern von -5 Mio. Euro zu Buche.

Das Finanzergebnis verbesserte sich bis März im Jahresabstand auf -6,9 (-20,4) Mio. Euro; der Finanzierungsaufwand des Konzerns konnte wesentlich, um 14,9 Mio. Euro, reduziert werden. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) summierte sich auf 18,3 (17,9) Mio. Euro. Nach Steuern blieb dann ein um 39 Prozent höheres Nettoergebnis von 0,20 (0,16) Euro je Aktie.

Die Eigenkapitalquote lag Ende März bei 51,6 Prozent gegenüber 53,2 Prozent Ende 2014. Die wichtige Immo-Kennzahl EPRA NNNAV (Triple Net Asset Value laut European Public Real Estate Association) lag Ende März bei 20,56 Euro je Aktie, nach 20,36 Euro/Anteilsschein Ende 2014.

Für 2015 erwartet die CA Immo eine weiter steigende operative Profitabilität und somit ein Dividendenwachstum für die Aktionäre, erklärte CEO Bruno Ettenauer in einer Aussendung.

Das Ziel für 2015, was die wichtige Profitablitätsgröße FFO I betrifft, erhöht die CA Immo auf 80 Mio. Euro, ein Plus von 14 Prozent gegenüber den 70 Mio. Euro des Vorjahres. Heuer im 1. Quartal lag der FFO I bei 21,8 (16,0) Mio. Euro. Zudem wird beim FFO II durch geplante Verkaufserträge eine Summe von über 100 Mio. Euro für 2015 erwartet, bis März waren es 19,5 (29,7) Mio. Euro.

Das Mittelfrist-Dividendenziel wird von 2,0 auf 2,5 Prozent des Net Asset Value (NAV) angehoben. Und schon für 2015 wird, zahlbar 2016, auf Basis eines höheren FFO I eine Dividende von 0,50 (0,45) Euro je Aktie angestrebt, heißt es im Ausblick. Zudem wolle man das im Mai d.J. gestartete Aktienrückkaufprogramm fortsetzen, Ziel ist der Erwerb von bis zu 2 Mio. Aktien (2 Prozent des Grundkapitals).

Das Immo-Vermögen der CA Immo lag zum 31.3. bei 3,4 Mrd. Euro (Ende 2014: 3,6 Mrd. Euro).

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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