CA Immo kaufte Bürokomplex in Warschau

Wien/Warschau (APA) - Der österreichische Immobilienkonzern CA Immo hat sich ein komplett vermietetes Bürogebäude in Warschau gesichert. Das Unternehmen lässt sich das Investment rund 100 Mio. Euro kosten. Dafür winkt ein jährlicher Bruttomietertrag von etwa 6 Mio. Euro. Der entsprechende Kaufvertrag sei bereits unterzeichnet, teilte die CA Immobilien Anlagen AG heute, Donnerstag, mit.

Das Objekt namens "Warsaw Spire" (Gebäudeteil B), in dem sich der Sitz der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache (Frontex) bis zum ersten Quartal 2025 langfristig eingemietet hat, wurde den Angaben zufolge im Jahr 2015 fertiggestellt und umfasst eine Bruttogeschoßfläche von 21.600 Quadratmetern. Verkäufer ist der Immobilienentwickler Ghelamco Poland.

Der Neuerwerb soll bereits heuer im vierten Quartal "positiv zum nachhaltigen Ergebnis (FFO) der CA Immo beitragen". "Das Gebäude wird einen stabilen Cashflow-Beitrag liefern, unseren Bestand am Warschauer Kernmarkt stärken und unser stark wachstumsorientierte Entwicklungstätigkeit in Deutschland perfekt ergänzen", so CA-Immo-Chef Frank Nickel.

Das polnische Bestandsportfolio stellte per Ende Juni etwa 7 Prozent des CA-Immo-Gesamtportfolios. Es setzt sich aus sechs Bürogebäuden in Warschau mit rund 100.700 Quadratmetern zusammen. Der Buchwert lag den Unternehmensangaben zufolge heuer zur Jahresmitte bei rund 290 Mio. Euro, die Auslastung bei 92 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro