CA Immo erhöht nach Rekordgewinn die Dividende

Wien (APA) - Der börsennotierte Immobilienkonzern CA Immo hat im Geschäftsjahr 2017 einen Rekordgewinn eingefahren und erhöht deshalb die Ausschüttung an die Aktionäre. Die Dividende soll von 65 auf 80 Cent je Aktie angehoben werden, das sind gemessen am Jahresend-Kurs rund drei Prozent Dividendenrendite, wie die CA Immo am Montagabend im Geschäftsbericht mitteilte.

Der Nettogewinn stieg um 28 Prozent auf 234,9 (183,9) Mio. Euro, das höchste Konzernergebnis der Firmengeschichte, bestätigte die CA Immo die vorläufigen Zahlen von Ende Februar. Die Mieterlöse kletterten um 8,9 Prozent auf 180,3 (165,6) Mio. Euro.

Das operative Ergebnis aus dem Vermietungsgeschäft (FFO I), eine wesentliche Branchen-Kennzahl, legte 2017 um 16 Prozent auf 106,8 Mio. (91,7) Euro zu. Der FFO II (inklusive Verkäufe und nach Steuern) betrug 169,7 (113,7) Mio. Euro.

Im Geschäftsjahr 2018 soll der FFO I (exklusive Verkäufe und vor Steuern) mindestens 115 Mio. Euro erreichen und im Folgejahr 2019 auf mindestens 125 Mio. Euro anwachsen. "In Bezug auf die Dividende wird eine Ausschüttungsquote von rund 70 Prozent des FFO I bestätigt", heißt es im Ausblick.

Der Net Asset Value (NAV) je Aktie stand zum Ultimo bei 25,73 (23,60) Euro je Aktie, geht aus dem Geschäftsbericht weiter hervor, der EPRA NAV je Aktie bei 29,90 (26,74) Euro pro Anteilsschein. Am Montag schlossen die Titel an der Wiener Börse mit 27,00 Euro.

Ende 2017 hielt die CA Immo ein Immovermögen von 4,3 (3,8) Mrd. Euro. Davon entfielen 3,2 Mrd. oder 75 Prozent auf Bestandsimmobilien, 06 Mrd. Euro (14 Prozent) auf Immovermögen in Entwicklung und 0,5 Mrd. Euro (11 Prozent) auf kurzfristiges Immovermögen. Deutschland war mit 47 Prozent Anteil das größte regionale Segment, gefolgt von Österreich mit 14 Prozent, Ungarn mit 11 Prozent und Polen mit 9 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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