CA Immo hofft auf Einigung im Poker mit Immofinanz

Das heimische Immobilienunternehmen CA Immo setzt im Machtkampf mit dem Mitbewerber Immofinanz große Hoffnung in deren neuen Firmenchef. Wenn Oliver Schumy im Mai von seinem Vorgänger Eduard Zehetner das Ruder übernehme, werde an der Firmenspitze auch Rationalität einkehren, sagte CA-Immo-Chef Bruno Ettenauer gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Dann sei es auch leichter, sich auf eine spätere Fusion der beiden Unternehmen zu einigen. "Wenn Rationalität einkehrt, wenn man Emotionen, persönliche Eitelkeiten und Provokationen weglässt, dann gibt es eine gute Basis für Gespräche", sagte Ettenauer.

Immofinanz und CA Immo wollen sich zu einem gemeinsamen Konzern mit einem Immobilienvermögen von mehr als zehn Mrd. Euro zusammenschließen. Beide Unternehmen besitzen Bürohäuser und Einkaufzentren in Osteuropa, Deutschland und Österreich. Unklar ist jedoch noch, wer dabei wen übernimmt. Die Vorstände beider Unternehmen hatten sich zuletzt einen heftigen Schlagabtausch geliefert und sogar mit Klagen gedroht. Zuletzt hatte Immofinanz in Anspielung auf die kleinere Konkurrentin eine Zeitungsanzeige geschaltet: "Kein Mopedmotor für die Immobilienmaschine!", hieß es darin.

CA Immo sei weiterhin offen für Gespräche, betonte Finanzchef Florian Nowotny. "Wir haben eine dicke Haut und können über die bisherigen Vorfälle hinwegsehen. Wenn es im Interesse der Sache ist, können wir auch sehr schnell einen Neustart machen", sagte er. Eine kurzfristige Fusion hatten beide Unternehmen ohnehin ausgeschlossen. "Wir müssen uns Zeit nehmen, ein bis drei, vielleicht sogar fünf Jahre", sagte Ettenauer.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen