CA Immo-Chef: Keine Gespräche mit Immofinanz über Russland-Geschäft

Die CA Immo führe derzeit keine Gespräche mit der Immofinanz über einen möglichen Erwerb des Russland-Geschäftes der Immofinanz, sagte CA Immo-Chef Frank Nickel beim Pressegespräch am Dienstag in Wien auf Nachfrage. Er kenne sich bezüglich Russland auch noch nicht so gut aus, er müsse sich "erst einlesen", meinte Nickel, der seit Jahresbeginn an der Spitze der börsenotierten CA Immo steht.

Der börsennotierte Immobilienkonzern Immofinanz prüft, wie es mit seinem Russland-Portfolio weitergeht. Nach Abwertungen in Höhe von rund 400 Mio. Euro überlegt Immofinanz-Vorstandschef Oliver Schumy nun den Verkauf des gesamten Russland-Geschäftes. Auch ein Spin-off sei möglich, sagte Schumy dem "WirtschaftsBlatt". Die Immofinanz besitzt in Moskau fünf große Einkaufszentren.

CA-Immo-Finanzchef Florian Nowotny sagte, er könne nicht ausschließen, dass die CA Immo ihren Anteil an der Immofinanz noch weiter erhöhen wird. Das Kursniveau der Immofinanz-Aktie sei derzeit günstig. Die CA Immo war im Vorjahr mit einem Angebot zum Erwerb von 15 Prozent zum Preis von 2,80 Euro je Aktie gescheitert. Derzeit notiert die Immofinanz-Aktie deutlich tiefer bei 1,83 Euro. Die CA Immo ist mit über 5 Prozent zweitgrößte Aktionärin der Immofinanz.

Peking (APA/Reuters) - China will seine Bankenbranche weiter für ausländische Institute öffnen. Sie sollten mehr Spielraum erhalten, sagte der Chef der Bankenaufsicht (CBRC), Guo Shuqing, anlässlich des derzeit in Peking stattfindenden KP-Parteikongresses. Das beträfe unter anderem die Höhe der Anteile, die sie an chinesischen Geldhäusern halten dürften.
 

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China will Ausländern Zugang zum Bankensektor erleichtern

Zürich (APA/Reuters) - Die schweren Wirbelstürme in den USA und der Karibik kommen die Zurich Insurance Group teuer zu stehen. Die Zahlungen für die Schäden durch "Harvey", "Irma" und "Maria" werden nach Abzug der Rückversicherungsdeckung und vor Steuern mit rund 700 Mio. Dollar (595,8 Mio. Euro) zu Buche schlagen, wie der Versicherungskonzern am Donnerstag mitteilte. Nach Steuern dürfte die Belastung etwa 620 Mio. Dollar betragen.
 

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Hurrikan-Serie kostet Versicherer Zurich 700 Mio. Dollar

Wien (APA) - Die scheidende Regierung hinterlässt eine etwas besser als erwartete Budgetbilanz. Das geht aus der Finanzplanung für das kommende Jahr hervor, die Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) nach Brüssel geschickt hat. Das eigentlich im Oktober fällige Jahresbudget 2018 hat Schelling wegen der Neuwahl nicht mehr vorgelegt und stellt den EU-Partnern ein Nachziehen bis spätestens im April in Aussicht.
 

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Budget: Scheidende Regierung hinterlässt geringeres Defizit