CA Immo begibt Wandelanleihe - 200 Mio. Emissionsvolumen

Wien (APA) - Der börsennotierte Immobilienkonzern CA Immo hat angekündigt, nicht-nachrangige unbesicherte Wandelschuldverschreibungen mit einem Emissionsvolumen von 200 Mio. Euro zu begeben. Der Erlös soll unter anderem für die vorzeitige Rückzahlung von Bankkrediten in Zentral- und Osteuropa verwendet werden sowie als Ersatz für geplante Bankenfinanzierungen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Die Wandelschuldverschreibungen werden eine Laufzeit von 7,5 Jahren haben. Die Platzierung richtet sich ausschließlich an institutionelle Investoren. Die Preissetzung soll voraussichtlich noch heute erfolgen, Valuta ist um den 4. Oktober herum. Es ist geplant, dass das Wertpapier am Dritten Markt der Wiener Börse gehandelt wird.

Der halbjährlich zahlbare Coupon wird voraussichtlich 0,50 Prozent bis 1,00 Prozent p.a. betragen. Die Wandelschuldverschreibungen werden zu 100 Prozent ihres Nennbetrages begeben und werden, sofern keine vorzeitige Wandlung oder Rückzahlung erfolgt, zum Laufzeitende zu 100 Prozent des Nennbetrages getilgt.

Gekündigt werden können die Wandelschuldverschreibungen von CA Immo jederzeit nach dem 25. Oktober 2022, sofern der Aktienpreis der CA Immo-Aktien (über einen bestimmten Zeitraum) 150 Prozent des anwendbaren Wandlungspreises entspricht oder diesen Schwellenwert übersteigt, oder wenn 20 Prozent oder weniger des Nennbetrags der Wandelschuldverschreibung noch ausständig sind.

Der Wandlungspreis wird voraussichtlich mit einer Wandlungsprämie zwischen 25,0 Prozent und 30,0 Prozent über dem volumengewichteten Durchschnittskurs (VWAP) der CA-Immo-Aktien an der Wiener Börse am Einführungstag festgesetzt

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro