CA-Immo-Aktionär O1 weist Immofinanz-Angebot zurück

Wien (APA) - Nach Ansicht von CA-Immo-Kernaktionär O1 ist das Angebot der Immofinanz, bis zu 29 Prozent der CA-Immo-Anteile zu übernehmen, "nicht im Interesse der Immofinanz-Aktionäre".

"Angesichts der Unsicherheit, ob die Immofinanz eine Dividende zahlen kann, und im Lichte der kürzlich bekannt gegebenen enttäuschenden Resultate der Immofinanz, teilen wir als Minderheitsaktionär die Ansicht der CA Immo, dass dieses Angebot eine Abwehrreaktion auf unser Angebot ist, Anteile an der Immofinanz zu erwerben", teilte die O1 Group des russischen Immobilieninvestor Boris Mints am Montag Nachmittag mit. O1 hält 26 Prozent der Anteile an der CA Immo.

Beim Angebotspreis von 18,5 Euro je Aktie würde die Immofinanz rund 530 Mio. Euro benötigen, um 29 Prozent der CA-Immo-Anteile zu erwerben. Dies würde einen bedeutenden Teil der verfügbaren Cashbestände der Immofinanz verschlingen und möglicherweise ihre Fähigkeit beeinträchtigen, Aktien zurückzukaufen, Dividenden auszuschütten oder ihre veröffentlichte Strategie umzusetzen, heißt es in der O1-Aussendung.

"Wir sind mit der Performance der CA Immo und mit ihrer Performance an der Wiener Börse sehr zufrieden und haben nicht die Absicht, unsere Anteile zu verkaufen", sagte O1-Chef Mints.

Die Ankündigung der Immofinanz, die Kontrolle über die CA Immo zu erlangen, verstehe man nicht, "da unsere Beteiligung vier Goldene Aktien umfasst, was uns besondere Rechte gegenüber dem Aufsichtsrat einräumt". Die deklarierten Ziele der Immofinanz könnten daher möglicherweise gar nicht umsetzbar sein, heißt es abschließend.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch