C-Quadrat vor Mehrheitsübernahme durch HNA wieder mit mehr Gewinn

Wien/Haikou (APA) - Die vor der mehrheitlichen Übernahme durch die chinesische HNA-Gruppe stehende C-Quadrat-Fondsgesellschaft hat das Geschäftsjahr 2017 nach dem Ergebniseinbruch im Jahr davor wieder mit mehr Gewinn abgeschlossen. Nach einer Dividende von 1,50 Euro im Vorjahr, erhalten die Aktionäre heuer 2,00 Euro je Aktie ausbezahlt.

Das abgelaufene Geschäftsjahr war laut den Angaben das dritterfolgreichste in der Firmengeschichte. Der Jahresüberschuss im Konzern stieg von 3,3 auf 16,5 Mio. Euro, das verwaltete Vermögen von 6,0 auf 10,2 Mrd. Euro. Wesentlicher Grund für den Anstieg war hier die Gewinnung eines sehr großen institutionellen Mandates, heißt es. Geschlossen wurde im Dezember 2017 die Tochter in Norwegen.

Die Netto-Provisionserträge wuchsen von 22,7 auf 37,3 Mio. Euro. Ohne erfolgsabhängige Verwaltungsgebühren waren es 28,6 (20,9) Mio. Euro. Der Personalaufwand stieg um 24,6 Prozent von 10,6 auf 13,1 Mio. Euro. Durchschnittlich wurden 89 (86) Mitarbeiter beschäftigt (Vollzeitäquivalent). Wesentlich erhöht hat sich die Bilanzsumme, nämlich von 51,0 auf 75,6 Mio. Euro.

Vertrieb im Osten, der Schweiz und Italien soll intensiviert werden

Die C-Quadrat-Gruppe sieht sich für 2018 "gut gerüstet" und rechnet mit einer weiteren positiven Entwicklung. Sie beabsichtigt ihre Aktivitäten insbesondere im Bereich Produktentwicklung und Vermarktung weiter zu stärken. Die Vertriebsaktivitäten in Osteuropa sowie in der Schweiz und Italien sollen weiter intensiviert werden und Frankreich nach dem Zukauf von Advenis vertrieblich erschlossen werden. Im Falle erfolge versprechender Akquisitionsziele sei auch eine Erweiterung der Geschäftstätigkeit im "anorganischen Bereich" denkbar, heißt es im Ausblick.

Anfang April 2018 erfolgte bereits die Freigabe der Übernahme C-Quadrats durch die chinesische HNA-Gruppe von der österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA). Jetzt steht noch die Freigabe durch die armenische Zentralbank (CBA) aus, heißt es im Bericht, der mit 27. März datiert ist.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte