BWT steigerte im ersten Quartal Umsatz und Gewinn

Wien - Der oberösterreichische Wasseraufbereiter BWT, der im August sein Delisting von der Wiener Börse fixieren will, hat im ersten Quartal mehr Umsatz und Gewinn erzielt. Das Konzernergebnis nach Minderheiten stieg um 1,0 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der konsolidierte Konzernumsatz erhöhte sich um 6,4 Prozent auf 126,9 Mio. Euro.

Bereinigt um die Veränderungen der Konzernstruktur sei der Konzernumsatz um 8,0 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen, etwa ein Viertel davon stamme vom positiven Effekt aus Umrechnungskursänderungen, vor allem Euro/Schweizer Franken, so BWT.

Operativ stieg das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) um 14,8 Prozent auf 5,4 Mio. Euro, wegen der Umsatzsteigerung und vor allem wegen der Kursentwicklung des Schweizer Franken. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg um 10,3 Prozent auf 9,4 Mio. Euro.

Die Investitionen in Sachanlageinvestitionen gingen nach dem Abschluss der Großinvestitionen in Mondsee und Bietigheim-Bissingen (Deutschland) 2014 nun im ersten Quartal von 8,3 auf 3,2 Mio. Euro zurück. Beschäftigt waren in der BWT-Gruppe per Ende März 2.618 Mitarbeiter, um 43 Personen mehr als Ende März 2014.

Für das Gesamtjahr erwartet BWT eine Umsatzsteigerung. Die weiter ausgeweiteten Werbeaktivitäten zum Ausbau der Marke "BWT" würden 2015 "wenn dann nur moderate Ertragssteigerungen" bringen, heißt es in der heutigen BWT-Mitteilung weiter. Eine wichtige Aufgabe für die kommenden Monate werde die Umsetzung der im Jänner bekannt gegebenen Vereinbarung zum mehrheitlichen Erwerb der russischen Mettem-Technologies sein. Die Investitionen in Sachanlagen würden sich wegen der abgeschlossenen Großinvestitionen wieder normalisieren.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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