BWT im ersten Halbjahr mit mehr Gewinn und Umsatz

Wien (APA) - Der oberösterreichische Wasseraufbereiter BWT hat im ersten Halbjahr mehr Umsatz und Gewinn erzielt. Das Konzernergebnis nach Minderheiten stieg auf 9,5 Mio. Euro, nach 8,0 Mio. Euro, teilte BWT am Donnerstag mit. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) erhöhte sich auf 15,2 Mio. Euro, nach 13,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Der konsolidierte Konzernumsatz wuchs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,0 Prozent auf 265,7 Mio. Euro - 2,0 Prozentpunkte kamen aus Währungseffekten vor allem aus der Euro/Franken-Relation.

Für das laufende Geschäftsjahr 2015 rechne der Vorstand mit einem leichten Umsatzplus sowie einem Konzernergebnis auf Vorjahresniveau, heißt es in der Mitteilung weiter. 2014 betrug das Konzernergebnis 10,5 Mio. Euro, der Umsatz lag bei rund 505 Mio. Euro.

Die Ausgaben für Investitionen in das Anlagevermögen verringerten sich in den ersten sechs Monaten 2015 von 16,8 Mio. auf 6,0 Mio. Euro. Als Hauptgrund für den Rückgang nennt die BWT, die das Delisting von der Wiener Börse plant, im Vorjahr abgeschlossene Investitionsprogramme am Standort Mondsee und in Bietigheim-Bissingen.

Für Unternehmensakquisitionen wurden mit 11,0 Mio. Euro deutlich mehr ausgegeben als im Vorjahreszeitraum mit 1,1 Mio. Euro. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus dem Einstieg der BWT bei der russischen Mettem Technologies-Gruppe. Die Erstkonsolidierung von Mettem sei nach Erhalt der kartellrechtlichen Genehmigungen per Ende des Jahres geplant.

Die Nettoverschuldung der BWT-Gruppe stieg per Ende Juni gegenüber Jahresende 2014 von 14,9 Mio. auf 18,2 Mio. Euro. Der Verschuldungsgrad (Gearing) betrug 9,9 Prozent, die Eigenkapitalquote 42,4 Prozent. Beschäftigt waren per Ende Juni in der BWT-Gruppe 2.641 (2.576) Mitarbeiter.

Luxemburg (APA/dpa) - Die Sozialminister def EU-Staaten haben am Montag stundenlang um die Verschärfung der Regeln gegen Sozialdumping gerungen. Auf dem Tisch lag die Reform der sogenannten Entsenderichtlinie, die den Einsatz von Beschäftigten über Grenzen hinweg in anderen EU-Ländern regelt. Die oft schlecht bezahlten EU-Ausländer sollen künftig grundsätzlich genauso entlohnt werden wie einheimische Beschäftigte.
 

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Zähes Ringen um neue EU-Regeln gegen Sozialdumping

Budapest (APA/dpa) - Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone" erklärt. Die EU und einige ihrer wichtigen Mitgliedsstaaten seien von einem nicht näher bezeichneten "Spekulanten-Imperium" in Geiselhaft genommen worden, sagte Orban am Montag in einer Rede in Budapest.
 

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Orban erklärt Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone"

Washington (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump will beim anstehenden China-Besuch seinen Kollegen Xi Jinping dazu auffordern, im Atomstreit mit Nordkorea mehr Druck auf die Führung in Pjöngjang auszuüben. Dazu gehörten die vollständige Umsetzung der UN-Sanktionen sowie zusätzliche bilaterale Schritte, sagte ein Vertreter des US-Präsidialamts am Montag.
 

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Trump will in China über Handel und Nordkorea sprechen