bwin-Mutter und Wettanbieter Ladbrokes wollen fusionieren

London (APA/dpa) - In Großbritanniens Glücksspielbranche bahnt sich ein Zusammenschluss an. Die auf Online-Spiele und Sportwetten spezialisierte bwin-Mutter GVC Holdings will den Konkurrenten Ladbrokes schlucken. Der Wert des Geschäfts könnte 3,9 Mrd. Pfund (4,4 Mrd. Euro) betragen, teilten beide Unternehmen am Donnerstag mit. Man befinde sich bereits in detaillierten Gesprächen.

Bezahlen will GVC teils in bar und teils in Aktien.

Zu GVC gehören unter anderem die Wettanbieter bwin und Sportingbet sowie verschiedene Online-Pokerportale und -Casinos. Die Ladbrokes Coral Group wiederum ist nach eigenen Angaben Großbritanniens größter Buchmacher mit 3.500 Wettbüros. Die Gruppe bietet aber ebenfalls Glücksspiele und Sportwetten im Internet an.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma