bwin-Gründer Norbert Teufelberger verlässt GVC Holdings

Wien/Gibraltar (APA) - Der österreichische Glücksspielmanager Norbert Teufelberger verlässt den Aufsichtsrat der in London börsennotierten GVC Holdings. Kommende Woche läuft sein Zweijahresvertrag als Non-Executive Director aus, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Teufelberger gründete einst den Wiener Online-Sportwettenanbieter bwin, der nun zur GVC Holdings gehört.

Teufelberger war infolge der Fusion von bwin.party, dem Zusammenschluss von bwin mit dem britischen Konkurrenten PartyGaming, mit der GVC Holdings im Februar 2016 in den Aufsichtsrat gewechselt. Alle die Jahre zuvor war Teufelberger Chef des Internet-Wett- und Glücksspielkonzerns gewesen.

bwin hatte Teufelberger 1997 gemeinsam mit Manfred Bodner gegründet, in den Anfangsjahren hieß die Sportwettenfirma Betandwin, ab 2006 dann bwin. Die Fusion mit PartyGaming fand 2011 statt.

In der Online-Glücksspielbranche indes geht die Fusionswelle weiter. Die auf der Isle of Man ansässige GVC Holdings will Großbritanniens größten Buchmacher und Wettbürobetreiber für 3,9 Mrd. Pfund (4,4 Mrd. Euro) übernehmen. Die GVC-Aktionäre müssen dem Deal aber erst zustimmen. Für bwin.party hatte die GVC Holdings 1,1 Mrd. Pfund gezahlt.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker