BWB genehmigte Bene-Übernahme durch Grossnig und Bartenstein

Die Kartellwächter haben bei der Bene-Übernahme keine Bedenken mehr. Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat den Deal am Dienstag freigeben, wie eine Sprecherin der APA mitteilte.

Die Käufer, die grosso holding von Erhard Grossnigg und die Bartenstein Holding von Ex-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, hatten die Übernahme am 29. April bei der BWB angemeldet und am gestrigen Montag in der Bene-Hauptversammlung von den Aktionären grünes Licht für die Rettung des angeschlagenen Büromöbelherstellers erhalten.

Die Prüffrist der BWB wäre eigentlich bereits am 27. Mai abgelaufen, wurde aber bis zum heutigen Tag ausgedehnt. Laut der BWB-Sprecherin deshalb, weil Bene und die Grossnig-Beteiligung Neudoerfler 2014 auf einen gemeinsamen Marktanteil von knapp unter 30 Prozent gekommen sind.

Grossnigg ist mit der Austro Holding auch am burgenländischen Bene-Konkurrenten Neudörfler beteiligt. Eine Fusion von Bene und Neudörfler wurde - zumindest vorerst - mehrfach in Abrede gestellt.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen