Buwog erhöht nach guten Quartalszahlen Prognose für Gesamtjahr

Der börsennotierte Immobilienkonzern Buwog hebt nach einer guten Geschäftsentwicklung in den ersten drei Quartalen 2014/15 seine Prognose für das Gesamtjahr an. Konkret für den recurring FFO (Funds From Operations), einer in der Immobranche wichtigen operativen Kennzahl, die der Buwog auch als Bezugsgröße für die Dividendenausschüttung dient.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 stieg dieser Wert auf 71,3 Mio. Euro. Als Vergleichsbasis zieht das erst seit April 2014 an der Börse notierende Unternehmen das gesamte Geschäftsjahr 2013/14 heran. Damals betrug der recurring FFO 69,2 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr 2014/15 erwartet die Immobilienfirma nun einen Wert von 88 bis 90 Mio. Euro statt bisher 80 bis 85 Mio. Euro, geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Quartalsbericht hervor.

Die Nettokaltmiete der ersten neun Monate 2014/15 belief sich auf 134,9 Mio. Euro. Das operative Ergebnis machte 117,4 Mio. Euro aus. In Summe weist die Buwog für die ersten neun Monate 2014/15 ein EBITDA (bereinigt) von 116,2 Mio. Euro aus, das sind 10,7 Prozent mehr als im gesamten Geschäftsjahr 2013/14.

Das Finanzergebnis in Höhe von -189,4 Mio. Euro sei durch negative unbare Effekte (von -152,6 Mio. Euro) aus der Abflachung der Zinskurve geprägt, die sich über die Totalperiode der Finanzverbindlichkeiten ergebnisneutral ausgleichen, schreibt das Unternehmen im Quartalsbericht.

Peking (APA/dpa) - Vor dem Hintergrund des Handelskonflikts zwischen China und den USA hat in Peking am Montag der jährliche EU-China-Gipfel begonnen. Im Mittelpunkt der Beratungen von EU-Spitze und der chinesischen Führung stehen die Sorgen vor einem Handelskrieg, die stockenden Verhandlungen über ein Investitionsschutzabkommen, die Forderung der EU nach mehr Marktöffnung in China sowie die geplante Reform der Welthandelsorganisation (WTO).
 

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EU-China-Gipfel berät über Handelskonflikt und Investitionsabkommen

Peking (APA/Reuters/dpa) - In China hat sich das Wirtschaftswachstum leicht abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft legte im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,7 Prozent zu, wie am Montag vorgelegte offizielle Daten zeigen. Mit dieser Rate hatten Volkswirte auch gerechnet.
 

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Chinas Wirtschaftswachstum schwächt sich etwas ab

Peking (APA/dpa) - Erstmals seit Jahren haben die EU und China in Handelsfragen wieder Fortschritte gemacht. Vor dem Hintergrund eines drohenden Handelskrieges mit den USA gaben beide auf ihrem Gipfel am Montag in Peking den seit vier Jahren nur langsam vorankommenden Verhandlungen über ein Investitionsabkommen neuen Schwung.
 

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EU und China machen erstmals wieder Fortschritte in Handelsfragen