Buwog erhöht nach guten Quartalszahlen Prognose für Gesamtjahr

Der börsennotierte Immobilienkonzern Buwog hebt nach einer guten Geschäftsentwicklung in den ersten drei Quartalen 2014/15 seine Prognose für das Gesamtjahr an. Konkret für den recurring FFO (Funds From Operations), einer in der Immobranche wichtigen operativen Kennzahl, die der Buwog auch als Bezugsgröße für die Dividendenausschüttung dient.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 stieg dieser Wert auf 71,3 Mio. Euro. Als Vergleichsbasis zieht das erst seit April 2014 an der Börse notierende Unternehmen das gesamte Geschäftsjahr 2013/14 heran. Damals betrug der recurring FFO 69,2 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr 2014/15 erwartet die Immobilienfirma nun einen Wert von 88 bis 90 Mio. Euro statt bisher 80 bis 85 Mio. Euro, geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Quartalsbericht hervor.

Die Nettokaltmiete der ersten neun Monate 2014/15 belief sich auf 134,9 Mio. Euro. Das operative Ergebnis machte 117,4 Mio. Euro aus. In Summe weist die Buwog für die ersten neun Monate 2014/15 ein EBITDA (bereinigt) von 116,2 Mio. Euro aus, das sind 10,7 Prozent mehr als im gesamten Geschäftsjahr 2013/14.

Das Finanzergebnis in Höhe von -189,4 Mio. Euro sei durch negative unbare Effekte (von -152,6 Mio. Euro) aus der Abflachung der Zinskurve geprägt, die sich über die Totalperiode der Finanzverbindlichkeiten ergebnisneutral ausgleichen, schreibt das Unternehmen im Quartalsbericht.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht