Burgenlands Bankenombudsstelle erreichte 211.000 Euro an Nachlässen

Eisenstadt (APA) - Die burgenländische Bankenombudsstelle hat in der ersten Hälfte des heurigen Jahres rund 211.000 Euro an Zins- und Kapitalnachlässen für Kunden erreicht. Die Nachfrage sei enorm und die steigenden Zahlen würden zeigen, dass ein großer Bedarf bestehe, teilte Landesrätin Verena Dunst (SPÖ) am Donnerstag mit. Vor allem die Finanzkrise und ihre Auswirkungen hätten die Menschen verunsichert.

Im ersten Halbjahr seien 192 Personen (2017 gesamt: 222) beraten worden. Nicht alle Burgenländer seien affin, wenn es um Bankgeschäfte gehe. "Das heißt, sie kommen sich sehr oft ohnmächtig vor, gegenüber den Banken", sagte Dunst. Auch gebe es Menschen, welche die Übersicht verlieren oder etwa ihre Bankkonditionen nicht kennen würden.

Die Hauptfälle würden unter anderem Kontoüberziehungen, Stundungsraten für Kredite, Zinssatzreduktionen und zum Teil auch Fremdwährungskredite betreffen, berichtete die Bankenombudsfrau für das Nord- und Mittelburgenland, Helga Schmidt. Auffällig sei auch, dass Banken bzw. Inkassobüros versuchen würden, alte Fälle nochmals einzuklagen, so Ernst Loos, Bankenombudsmann für das Südburgenland.

Dunst forderte Betroffene auf, sich möglichst früh an die Ombudsstelle zu wenden. "Das Problem wird nicht kleiner, wenn man zu lange wartet", sagte die Landesrätin. Das Angebot sei kostenlos und anonym.

(S E R V I C E: Ombudstelle für Bankangelegenheiten, Tel.: 057/600-2465)

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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