Burgenlands Bankenombudsstelle erreichte 211.000 Euro an Nachlässen

Eisenstadt (APA) - Die burgenländische Bankenombudsstelle hat in der ersten Hälfte des heurigen Jahres rund 211.000 Euro an Zins- und Kapitalnachlässen für Kunden erreicht. Die Nachfrage sei enorm und die steigenden Zahlen würden zeigen, dass ein großer Bedarf bestehe, teilte Landesrätin Verena Dunst (SPÖ) am Donnerstag mit. Vor allem die Finanzkrise und ihre Auswirkungen hätten die Menschen verunsichert.

Im ersten Halbjahr seien 192 Personen (2017 gesamt: 222) beraten worden. Nicht alle Burgenländer seien affin, wenn es um Bankgeschäfte gehe. "Das heißt, sie kommen sich sehr oft ohnmächtig vor, gegenüber den Banken", sagte Dunst. Auch gebe es Menschen, welche die Übersicht verlieren oder etwa ihre Bankkonditionen nicht kennen würden.

Die Hauptfälle würden unter anderem Kontoüberziehungen, Stundungsraten für Kredite, Zinssatzreduktionen und zum Teil auch Fremdwährungskredite betreffen, berichtete die Bankenombudsfrau für das Nord- und Mittelburgenland, Helga Schmidt. Auffällig sei auch, dass Banken bzw. Inkassobüros versuchen würden, alte Fälle nochmals einzuklagen, so Ernst Loos, Bankenombudsmann für das Südburgenland.

Dunst forderte Betroffene auf, sich möglichst früh an die Ombudsstelle zu wenden. "Das Problem wird nicht kleiner, wenn man zu lange wartet", sagte die Landesrätin. Das Angebot sei kostenlos und anonym.

(S E R V I C E: Ombudstelle für Bankangelegenheiten, Tel.: 057/600-2465)

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018