Burgenländisches Budget 2015 von SPÖ und ÖVP beschlossen

Eisenstadt (APA) - Im Burgenländischen Landtag haben SPÖ und ÖVP am Donnerstag gemeinsam das Landesbudget 2015 beschlossen. FPÖ, Grüne und Liste Burgenland stimmten dem Voranschlag nicht zu. Der Haushaltsentwurf, der Einnahmen und Ausgaben in der Größenordnung von rund 1,1 Milliarden Euro vorsieht, ist der zweite Teil eines im Frühjahr 2013 ausverhandelten Doppelbudgets.

Im Ordentlichen Voranschlag sind Einnahmen und Ausgaben von jeweils 1,102 Milliarden Euro festgeschrieben. Der Außerordentliche Voranschlag umfasst je 20,2 Millionen Euro. Die Fondsgebarung ist mit 3,8 Millionen Euro ebenfalls ausgeglichen dotiert.

Erstmals seit 2009 ist im Budget keine Neuverschuldung vorgesehen. Der maastrichtrelevante Schuldenstand liegt bei 1,049 Milliarden Euro, die direkten Finanzschulden des Landes machen 281 Millionen Euro aus. Beim Maastricht-Ergebnis weist das Burgenland für 2015 ein Plus von 66 Millionen Euro auf. Erforderlich wären laut Finanzlandesrat Helmut Bieler (SPÖ) zwei Millionen Euro.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht