Burberry muss Gürtel enger schnallen

London - Die britische Luxusmarke Burberry muss angesichts von Gewinneinbußen den Gürtel enger schnallen. Das Unternehmen verkündete am Mittwoch einen Sparplan, mit dessen Hilfe mindestens 100 Mio. Pfund (128 Mio. Euro) binnen drei Jahren eingespart werden sollen.

Die für ihre Trenchcoats berühmte Marke musste zugleich einen Rückgang des Nettogewinns um acht Prozent auf 309 Mio. Pfund im letzten Geschäftsjahr verkünden, das im März dieses Jahres ablief.

Wie genau das Sparprogramm aussehen soll, war zunächst nicht klar. In der Mitteilung war von "signifikanten Veränderungen" durch eine "Verringerung der Komplexität und eine Vereinfachung der Prozesse" die Rede. Burberry warnte, dass der internationale Markt für Luxusgüter in den kommenden fünf Jahren nur schwach zu wachsen drohe.

Einbußen erlitt die Kleider- und Taschenmarke vor allem in Hongkong und Macau, die auch nicht durch gesteigerte Verkaufszahlen in China, Südkorea und Japan aufgefangen werden konnten. In Europa enttäuschte der Absatz auf dem britischen Heimatmarkt. Auf dem europäischen Festland gingen die Einnahmen im Winter wegen sinkender Ausgaben durch Touristen zurück. Viele Urlauber, vor allem Chinesen, blieben nach den Anschlägen von Paris und Brüssel weg. In den USA verzeichnete Burberry stagnierende Verkaufszahlen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro