Bundesbank: Keinen Kurswechsel unter neuem Fed-Chef

Frankfurt/Washington (APA/Reuters) - Der Deutsche-Bundesbank-Präsident Jens Weidmann rechnet nicht mit einem Kurswechsel der US-Notenbank unter neuer Leitung. "Ich gehe nicht davon aus, dass die Fed ihre Strategie ändern wird," sagte Weidmann der französischen Zeitung "Les Echos" laut Online-Ausgabe.

Die US-Notenbank sei bereits weiter vorangeschritten und normalisiere ihre Geldpolitik früher. Das wirke sich auf die Kapitalmärkte und Devisenmärkte aus. "Sollten sich hieraus Folgen für die Preisbildung im Euroraum ergeben, werden wir darauf reagieren", sagte Weidmann.

US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag den langjährigen Fed-Direktor Jerome Powell zum Nachfolger von Notenbank-Chefin Janet Yellen nominiert. Yellens Mandat an der Fed-Spitze läuft Anfang Februar 2018 ab. Der 64 Jahre alte Powell gilt als Kompromisskandidat, den Republikaner und Demokraten gleichermaßen akzeptieren können.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018