Bundesbank: Keinen Kurswechsel unter neuem Fed-Chef

Frankfurt/Washington (APA/Reuters) - Der Deutsche-Bundesbank-Präsident Jens Weidmann rechnet nicht mit einem Kurswechsel der US-Notenbank unter neuer Leitung. "Ich gehe nicht davon aus, dass die Fed ihre Strategie ändern wird," sagte Weidmann der französischen Zeitung "Les Echos" laut Online-Ausgabe.

Die US-Notenbank sei bereits weiter vorangeschritten und normalisiere ihre Geldpolitik früher. Das wirke sich auf die Kapitalmärkte und Devisenmärkte aus. "Sollten sich hieraus Folgen für die Preisbildung im Euroraum ergeben, werden wir darauf reagieren", sagte Weidmann.

US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag den langjährigen Fed-Direktor Jerome Powell zum Nachfolger von Notenbank-Chefin Janet Yellen nominiert. Yellens Mandat an der Fed-Spitze läuft Anfang Februar 2018 ab. Der 64 Jahre alte Powell gilt als Kompromisskandidat, den Republikaner und Demokraten gleichermaßen akzeptieren können.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren