Bundesbank: Deutsche Großbanken haben Kapitallöcher fast gestopft

Frankfurt - Deutschlands Großbanken sind beim Stopfen ihrer Kapitallöcher weiter vorangekommen. Wie die Deutsche Bundesbank am Dienstag bei der Vorlage einer Studie zu den Auswirkungen der schärferen Kapitalregeln für Banken ("Basel III") bekanntgab, lag die Quote des harten Kernkapitals bei den acht international tätigen Instituten im Juni 2014 im Mittel bei 10,6 Prozent.

Jede einzelne der acht Großbanken erfülle die Mindestanforderung, wonach Banken ihre Risikoanlagen künftig mit mindestens 7 Prozent Eigenkapital untermauern müssen.

"Die Ergebnisse der Basel-III-Auswirkungsstudie zeigen deutlich, dass die deutschen Banken in vielen Punkten wieder ein gutes Stück vorangekommen sind, um die Anforderungen der neuen Regulierung zu erfüllen", sagte Andreas Dombret, der für die Bankenaufsicht zuständige Vorstand der Deutschen Bundesbank: "Jeder zusätzliche Schritt stärkt die Polster, auch für unruhigere Zeiten."

Noch nachbessern müssen einige Geldhäuser bei der Verschuldung. Zwar lag die durchschnittliche Verschuldungskennziffer (Leverage Ratio) nach den Angaben bei 3,1 Prozent und damit über der Zielquote von 3,0 Prozent. Trotzdem haben einzelne Institute noch einen Kernkapitalbedarf von zusammen 2,0 Mrd. Euro. Die Zahlen werden nicht für die einzelnen Institute aufgeschlüsselt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte