Bundesbank: Deutsche Großbanken haben Kapitallöcher fast gestopft

Frankfurt - Deutschlands Großbanken sind beim Stopfen ihrer Kapitallöcher weiter vorangekommen. Wie die Deutsche Bundesbank am Dienstag bei der Vorlage einer Studie zu den Auswirkungen der schärferen Kapitalregeln für Banken ("Basel III") bekanntgab, lag die Quote des harten Kernkapitals bei den acht international tätigen Instituten im Juni 2014 im Mittel bei 10,6 Prozent.

Jede einzelne der acht Großbanken erfülle die Mindestanforderung, wonach Banken ihre Risikoanlagen künftig mit mindestens 7 Prozent Eigenkapital untermauern müssen.

"Die Ergebnisse der Basel-III-Auswirkungsstudie zeigen deutlich, dass die deutschen Banken in vielen Punkten wieder ein gutes Stück vorangekommen sind, um die Anforderungen der neuen Regulierung zu erfüllen", sagte Andreas Dombret, der für die Bankenaufsicht zuständige Vorstand der Deutschen Bundesbank: "Jeder zusätzliche Schritt stärkt die Polster, auch für unruhigere Zeiten."

Noch nachbessern müssen einige Geldhäuser bei der Verschuldung. Zwar lag die durchschnittliche Verschuldungskennziffer (Leverage Ratio) nach den Angaben bei 3,1 Prozent und damit über der Zielquote von 3,0 Prozent. Trotzdem haben einzelne Institute noch einen Kernkapitalbedarf von zusammen 2,0 Mrd. Euro. Die Zahlen werden nicht für die einzelnen Institute aufgeschlüsselt.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen