Bundesbank: Deutsche Großbanken haben Kapitallöcher fast gestopft

Frankfurt - Deutschlands Großbanken sind beim Stopfen ihrer Kapitallöcher weiter vorangekommen. Wie die Deutsche Bundesbank am Dienstag bei der Vorlage einer Studie zu den Auswirkungen der schärferen Kapitalregeln für Banken ("Basel III") bekanntgab, lag die Quote des harten Kernkapitals bei den acht international tätigen Instituten im Juni 2014 im Mittel bei 10,6 Prozent.

Jede einzelne der acht Großbanken erfülle die Mindestanforderung, wonach Banken ihre Risikoanlagen künftig mit mindestens 7 Prozent Eigenkapital untermauern müssen.

"Die Ergebnisse der Basel-III-Auswirkungsstudie zeigen deutlich, dass die deutschen Banken in vielen Punkten wieder ein gutes Stück vorangekommen sind, um die Anforderungen der neuen Regulierung zu erfüllen", sagte Andreas Dombret, der für die Bankenaufsicht zuständige Vorstand der Deutschen Bundesbank: "Jeder zusätzliche Schritt stärkt die Polster, auch für unruhigere Zeiten."

Noch nachbessern müssen einige Geldhäuser bei der Verschuldung. Zwar lag die durchschnittliche Verschuldungskennziffer (Leverage Ratio) nach den Angaben bei 3,1 Prozent und damit über der Zielquote von 3,0 Prozent. Trotzdem haben einzelne Institute noch einen Kernkapitalbedarf von zusammen 2,0 Mrd. Euro. Die Zahlen werden nicht für die einzelnen Institute aufgeschlüsselt.

Stans (APA) - Der Tiroler Marmeladenhersteller Darbo mit Sitz in Stans im Unterinntal hat im Geschäftsjahr 2017 mehr Gewinn gemacht. Der Jahresüberschuss stieg auf 8,4 Mio. Euro. Im Jahr 2016 hatte er noch 5,8 Mio. Euro betragen, geht aus dem am Mittwoch im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" veröffentlichten Abschluss hervor.
 

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Marmeladenhersteller Darbo im Vorjahr mit mehr Gewinn

Brüssel (APA/AFP) - Nach einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Belgien stellt die Region Wallonie eine Million Euro zur Bekämpfung der Seuche bereit. Das Geld sei für "technische und logistische Maßnahmen" vorgesehen, teilte das Ministerium mit. In der Provinz Luxemburg im Südosten Belgiens wurde ein 63.000 Hektar großes Waldgebiet gesperrt. Vorbereitet werde zudem eine Anzeige gegen unbekannt.
 

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Region Wallonie kämpft mit einer Million Euro gegen Schweinepest

Menlo Park (APA/dpa) - Die US-Bürgerrechtsorganisation ACLU hat bei der Gleichstellungsbehörde eine Beschwerde gegen Facebook im Zusammenhang mit Diskriminierung bei Stellenanzeigen eingereicht. Es geht um gezielte Angebote je nach Geschlecht.
 

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Bürgerrechtler: Facebook-Stellenanzeigen ermöglichen Diskriminierung