Bundesbank: Deutsche Großbanken haben Kapitallöcher fast gestopft

Frankfurt - Deutschlands Großbanken sind beim Stopfen ihrer Kapitallöcher weiter vorangekommen. Wie die Deutsche Bundesbank am Dienstag bei der Vorlage einer Studie zu den Auswirkungen der schärferen Kapitalregeln für Banken ("Basel III") bekanntgab, lag die Quote des harten Kernkapitals bei den acht international tätigen Instituten im Juni 2014 im Mittel bei 10,6 Prozent.

Jede einzelne der acht Großbanken erfülle die Mindestanforderung, wonach Banken ihre Risikoanlagen künftig mit mindestens 7 Prozent Eigenkapital untermauern müssen.

"Die Ergebnisse der Basel-III-Auswirkungsstudie zeigen deutlich, dass die deutschen Banken in vielen Punkten wieder ein gutes Stück vorangekommen sind, um die Anforderungen der neuen Regulierung zu erfüllen", sagte Andreas Dombret, der für die Bankenaufsicht zuständige Vorstand der Deutschen Bundesbank: "Jeder zusätzliche Schritt stärkt die Polster, auch für unruhigere Zeiten."

Noch nachbessern müssen einige Geldhäuser bei der Verschuldung. Zwar lag die durchschnittliche Verschuldungskennziffer (Leverage Ratio) nach den Angaben bei 3,1 Prozent und damit über der Zielquote von 3,0 Prozent. Trotzdem haben einzelne Institute noch einen Kernkapitalbedarf von zusammen 2,0 Mrd. Euro. Die Zahlen werden nicht für die einzelnen Institute aufgeschlüsselt.

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will angesichts ihrer Probleme bei Pünktlichkeit und Wartung der Fahrzeuge mehr Mitarbeiter als je zuvor einstellen. Auch 2019 sollten rund 20.000 neue Eisenbahner ins Unternehmen kommen, geht aus Konzernunterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen. Zuletzt war von rund 15.000 die Rede.
 

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Deutsche Bahn will 2019 weitere 20.000 Mitarbeiter einstellen

Ingolstadt/Düsseldorf (APA/dpa) - Der für das Deutschlandgeschäft verantwortliche Geschäftsführer des Handelskonzerns MediaMarktSaturn, Wolfgang Kirsch, muss seinen Posten räumen. "Nach 25 Jahren bei MediaMarktSaturn hat Wolfgang Kirsch für sich erkannt, dass es jetzt an der Zeit ist zu gehen, um einer neuen Führung Raum zu geben", teilte der nun verbleibende Geschäftsführer, Ferran Reverter, am Mittwoch in Ingolstadt mit.
 

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Deutschlandchef von MediaMarktSaturn muss gehen

Wien (APA) - Die Österreichische Post AG setzt auf Kontinuität und hat erneut Georg Pölzl zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Die aktuelle Funktionsperiode laufe noch bis Ende September 2019 und werde danach um drei Jahre verlängert, mit anschließender Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre. Das wurde in der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats beschlossen, teilte die Post heute, Mittwoch, mit.
 

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Georg Pölzl bleibt Chef der Österreichischen Post