Bundesbank-Chef sieht Deutschlands Wirtschaft weiter wachsen

Washington - Der Deutsche Bundesbank-Präsident Jens Weidmann rechnet mit einem anhaltenden Wachstum in Deutschland. "Wir gehen davon aus, dass sich der gegenwärtige Aufschwung auch im Verlauf des Jahres fortsetzen wird", sagte Weidmann am Freitag am Rande der IWF-Frühjahrstagung in Washington.

Die Prognose der Wirtschaftsforschungsinstitute von 2,1 Prozent Wachstum in diesem Jahr liege allerdings "am oberen Rand" des Spektrums. Volkswirte ziehen als Gründe für die positive Entwicklung vor allem den vergleichsweise schwachen Euro-Kurs und den niedrigen Ölpreis heran.

Kritik der Partner an Europa wegen des aktuellen Devisenkurses habe es nicht gegeben, sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble. Der niedrige Euro-Kurs ist vor allem die Folge der expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, um die Kreditvergabe in den Südländern zu befeuern. Davon profitiert das exportstarke Deutschland, das seine Waren günstiger in Ländern außerhalb der Währungsunion absetzen kann. Schäuble und Weidmann nannten es abwegig, den dadurch weiter steigenden deutschen Exportüberschuss mit gezielten staatlichen Maßnahmen zu reduzieren.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Bundesländer verlangen von der Industrie und der Regierung in Berlin die Nachrüstung von älteren Dieseln im Kampf gegen Luftverschmutzung und Fahrverbote voranzutreiben. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat am Freitag die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller für eine Nachrüstung mit Katalysatoren in die Verantwortung genommen werden.
 

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Deutsche Bundesländer drängen auf Diesel-Nachrüstung

Wien (APA) - Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des dritten Quartals einen negativen Veranlagungsertrag erzielt: Die Performance lag durchschnittlich bei minus 0,91 Prozent, teilte der Fachverband der Pensionskassen am Freitag mit. Das sei trotz ungünstiger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem die Performance bei minus 1,2 Prozent lag.
 

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Pensionskassen: Performance im 3. Quartal im Minus

Wien (APA) - Das Umweltministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP) steht derzeit bei einigen Themen in der Kritik von Oppositionsparteien und von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Beispielsweise geht es - neben der Aufregung rund um eine geplante UVP-Änderung - um den Standpunkt des Umweltministeriums zum Standortentwicklungsgesetz, das derzeit überarbeitet wird.
 

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Standortgesetz - NGO üben weiter Kritik an Umweltministerium