Bundesbank-Chef: Zu früh für Draghi-Nachfolgedebatte

Paris (APA/dpa) - Deutsche-Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hält eine Debatte über die Nachfolge von EZB-Chef Mario Draghi derzeit für verfehlt. "Es ist viel zu früh, um über die Nachfolge von Mario Draghi zu debattieren", sagte Weidmann der französischen Wirtschaftszeitung "Les Echos" vom Freitag.

Die Amtszeit des Italieners, der einen Anti-Krisenkurs bei der Europäischen Zentralbank (EZB) fährt, endet in etwa zwei Jahren. Weidmann verneinte die Frage der Zeitung, ob er sich im Draghi-Nachfolgerennen befinde. Er sei ein Zentralbanker, kein Politiker. "Ich bin sehr glücklich, an der Spitze der Bundesbank zu sein."

Weidmann wehrte sich auch dagegen, bei dem EZB-Topposten die Nationalitätenfrage zu diskutieren. "Die Debatte über die Nationalität des EZB-Präsidenten führt nirgendwo hin." Keine Nationalität dürfte ausgeschlossen werden, sagte der Bundesbank-Chef.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte