Bundesbank-Chef: Zu früh für Draghi-Nachfolgedebatte

Paris (APA/dpa) - Deutsche-Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hält eine Debatte über die Nachfolge von EZB-Chef Mario Draghi derzeit für verfehlt. "Es ist viel zu früh, um über die Nachfolge von Mario Draghi zu debattieren", sagte Weidmann der französischen Wirtschaftszeitung "Les Echos" vom Freitag.

Die Amtszeit des Italieners, der einen Anti-Krisenkurs bei der Europäischen Zentralbank (EZB) fährt, endet in etwa zwei Jahren. Weidmann verneinte die Frage der Zeitung, ob er sich im Draghi-Nachfolgerennen befinde. Er sei ein Zentralbanker, kein Politiker. "Ich bin sehr glücklich, an der Spitze der Bundesbank zu sein."

Weidmann wehrte sich auch dagegen, bei dem EZB-Topposten die Nationalitätenfrage zu diskutieren. "Die Debatte über die Nationalität des EZB-Präsidenten führt nirgendwo hin." Keine Nationalität dürfte ausgeschlossen werden, sagte der Bundesbank-Chef.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

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Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

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Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

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Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien