Bundesbank sieht keine Bankenkrise heraufziehen

Berlin - Die Deutsche Bundesbank sieht trotz der jüngsten Marktturbulenzen offenbar keinen Anlass zur Sorge um die Stabilität der deutschen Geldhäuser. Das für die Bankenaufsicht zuständige Vorstandsmitglied Andreas Dombret sagte der "Bild"-Zeitung vom Freitag, die Kapitalsituation der deutschen Banken "hat sich in den vergangenen Jahren stark verbessert".

Die aktuelle Lage sei "nicht im Geringsten mit der Lehman-Krise 2008 vergleichbar". Dombret fügte hinzu: "Deshalb bin ich heute deutlich entspannter."

Die Aktien der Deutschen Bank und anderer Institute standen in den letzten Tagen im Zentrum heftiger Kursschwankungen an den Börsen. Besonders eklatant fiel das beim deutschen Marktführer aus, die zuletzt mit Milliardenverlusten von sich reden machte. Das Institut hat binnen drei Wochen rund 30 Prozent seines Börsenwertes verloren.

Auch aus der Wirtschaft waren zuletzt besorgte Stimmen wegen der Schwäche des deutschen Bankensektors laut geworden. Dagegen hält Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble den jüngsten Kursrutsch bei Bankenaktien für übertrieben, wie er in Brüssel sagte.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro