Bund stellt 12 Mio. Euro für Weltausstellung 2020 in Dubai bereit

Wien/Dubai (APA) - Für den rot-weiß-roten Auftritt bei der Weltausstellung Expo 2020 in Dubai sind 16,48 Mio. Euro veranschlagt. Drei Viertel davon finanziert das Wirtschaftsministerium, ein Viertel die Wirtschaftskammer (WKÖ). Das Budget wurde heute, Mittwoch, im Ministerrat beschlossen. Die ehemalige ÖVP-Ministerin Beatrix Karl wurde zur ehrenamtlichen Regierungskommissärin bestellt.

"Österreich ist ein innovatives Land. Wir werden das in Dubai zeigen", sagte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) in einer Pressekonferenz mit WKÖ-Präsident Christoph Leitl und Karl. "Wir Österreicher zeigen uns der Welt und wir haben etwas zu zeigen", ergänzte Leitl.

Karl sagte, Österreichs Präsenz werde sich der Digitalisierung widmen. Die entscheidende Frage sei, dient die Maschine dem Menschen oder der Mensch der Maschine. Es gehe darum, die Chancen der Digitalisierung zu nützen. Konkrete Vorstellungen, wie der Pavillon aussehen soll, habe sie noch nicht, so Karl. Erster Schritt sei eine zweistufige europaweite Ausschreibung. Ziel sei es, innovativ und kreativ aufzutreten.

Schramböck erwartet sich Impulse quer durch die Branchen, insbesondere für IT-Unternehmen, Start-ups, Medizintechnik, Energie und Forschung. Leitl sagte, es gebe bei den Exporten in den arabischen Raum noch "Luft nach oben".

Die Expo in Dubai wird am 20. Oktober 2020 eröffnet und dauert bis zum 10. April 2021. Generalthema ist "Connecting Minds, Creating the Future". Bei der letzten Expo 2015 in Mailand betrug Österreichs Budget 12 Mio. Euro und kam zu zwei Drittel vom Bund und zu einem Drittel von der Wirtschaftskammer, wie es auf der Pressekonferenz hieß.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker