Bulgarien will unabhängiger von russischem Gas werden

Sofia - Bulgarien will unabhängiger von russischen Erdgaslieferungen werden und diese durch Gas aus Aserbaidschan ersetzen. Dafür möchte das EU-Land das 2013 aufgegebene Nabucco-Projekt einer Gas-Pipeline teilweise wiederbeleben.

Er wolle sich bei der Europäischen Union für den Bau einer Pipeline von der türkisch-bulgarischen Grenze bis nach Österreich einsetzen, sagte Präsident Regierungschef Boiko Borissow am Mittwoch nach einem Gespräch mit Aserbaidschans Präsidenten Ilcham Alijew in der Hauptstadt Sofia. Diese Pipeline ist auch unter dem Projektnamen Nabucco-West bekannt.

Nabucco-West könne dann an die geplante türkische Pipeline Tanap angeschlossen werden, schlug Borissow vor. Diese Transanatolische Pipeline soll Gas aus Aserbaidschan von der türkisch-georgischen Grenze Richtung Westen transportieren und eigentlich in die ebenfalls geplante Trans-Adria-Pipeline einspeisen.

Das ganze Nabucco-Projekt - an dem die österreichische OMV federführend beteiligt war - war angesichts der Pläne Russlands für die South-Stream-Pipeline durch das Schwarze Meer nach Bulgarien 2013 abgesagt worden. Dann sagte der russische Präsident Wladimir Putin 2014 auch dieses Projekt ab, weil Bulgarien auf Druck aus Brüssel auf der Einhaltung von EU-Regeln für Bau und Betrieb der Pipeline beharrte.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los