Buffett wird zum größten Heinz-Aktionär vor Fusion mit Kraft

Beim US-Ketchup-Hersteller Heinz ist vor der Fusion mit dem Rivalen Kraft US-Starinvestor Warren Buffett zum größten Aktionär aufgerückt. Für knapp eine halbe Million Dollar (443.300 Euro) kaufte Buffett über seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway am Donnerstag ein zusätzliches Paket von 5,4 Prozent. Dadurch stieg der Anteil des 84-Jährigen an dem US-Konzern auf 52,5 Prozent.

Die Option für diesen Kauf stammt noch aus dem Jahr 2013, als Berkshire gemeinsam mit dem brasilianischen Finanzinvestor 3G Capital Heinz für 23 Mrd. Dollar übernommen hatte.

Derzeit steht Heinz auf Betreiben von Buffett vor der Fusion mit heimischen Rivalen Kraft zum drittgrößten Nahrungsmittel- und Getränkekonzern Nordamerikas. Der Deal soll in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden. Weltweit wird das neue Unternehmen mit Umsätzen von rund 28 Mrd. Dollar auf Rang fünf liegen. Weltmarktführer ist Nestle aus der Schweiz mit ungerechnet 95 Mrd. Dollar Jahreserlös.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London