Buffett wird zum größten Heinz-Aktionär vor Fusion mit Kraft

Beim US-Ketchup-Hersteller Heinz ist vor der Fusion mit dem Rivalen Kraft US-Starinvestor Warren Buffett zum größten Aktionär aufgerückt. Für knapp eine halbe Million Dollar (443.300 Euro) kaufte Buffett über seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway am Donnerstag ein zusätzliches Paket von 5,4 Prozent. Dadurch stieg der Anteil des 84-Jährigen an dem US-Konzern auf 52,5 Prozent.

Die Option für diesen Kauf stammt noch aus dem Jahr 2013, als Berkshire gemeinsam mit dem brasilianischen Finanzinvestor 3G Capital Heinz für 23 Mrd. Dollar übernommen hatte.

Derzeit steht Heinz auf Betreiben von Buffett vor der Fusion mit heimischen Rivalen Kraft zum drittgrößten Nahrungsmittel- und Getränkekonzern Nordamerikas. Der Deal soll in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden. Weltweit wird das neue Unternehmen mit Umsätzen von rund 28 Mrd. Dollar auf Rang fünf liegen. Weltmarktführer ist Nestle aus der Schweiz mit ungerechnet 95 Mrd. Dollar Jahreserlös.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia