Büromöbelmarkt erholte sich 2017 dank höherer Nachfrage

Wien (APA) - Der österreichische Büromöbelmarkt hat sich 2017 wieder erholt und die "Umsatzdelle aus 2016 vollständig ausgeklopft", heißt es am Mittwoch im Branchenradar von Kreutzer Fischer & Partner. Die Umsätze der Büromöbelhersteller stiegen um fast 8 Prozent auf 231 Mio. Euro. Der Anstieg sei nahezu zur Gänze nachfragegetrieben gewesen.

Vermehrte Ersatzbeschaffungen sowie Großprojekte in Wien im Neubau seien entscheidend für das Wachstum gewesen. Sowohl bei Bürostühlen (+10 Prozent) als auch bei Büromöbeln (+6 Prozent) gab es im vergangenen Jahr deutliche Umsatzzuwächse. Der Umsatz mit Arbeitsplätzen (Schreibtische inklusive allfälliger Container) stieg um rund 6 Prozent, jener mit Büroschränken legte um rund 7 Prozent zu. Bei Bürodrehstühlen gab es ein Plus von 11 Prozent, bei Kommunikationsstühlen um fast 6 Prozent. Das stärkste Umsatzwachstum verzeichneten die Hersteller im Bereich Kommunikationstische (+17,5 Prozent).

Am heimischen Büromöbelmarkt hat sich heuer schon viel getan. Der oberösterreichische Hersteller hali ist unter das Dach der BGO Holding gewandert, die dem Investor Erhard F. Grossnigg und Ex-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein gehört. Zur BGO gehören bereits die beiden Büromöbelhersteller Bene und Neudoerfler.

Die Übernahme der insolventen Svoboda-Büromöbel hatten Grossnigg und Bartenstein nach einer intensiven Prüfung abgelehnt und das mit Altlasten sowie mit aktuellen Produktionsgegebenheiten begründet. Allerdings wird es Svoboda-Möbel weiter geben, da hali nicht nur die Marken Svoboda und svo, sondern auch das Produktprogramm, den Kundenstamm sowie die Mitarbeiter übernommen hat. Svoboda-Möbel werden nun bei hali in Eferding erzeugt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte