Büromöbelbranche leidet unter Sparpolitik der öffentlichen Hand

Die Umsätze in der Büromöbelbranche befinden sich im Sinkflug. Grund ist vor allem die Sparpolitik der öffentlichen Hand. Allein die Umsätze, die Büromöbelhersteller mit Behörden und öffentlichen Institutionen machen, gingen im Vorjahr um ein Viertel zurück, geht aus dem Branchenradar von Kreutzer Fischer & Partner hervor.

In der gesamten Branche brachen die Erlöse preisbereinigt um 6 Prozent auf 221,2 Mio. Euro ein. Nominell betrug der Rückgang 3,4 Prozent.

Der Chef des Bürostuhlherstellers Wiesner-Hager, Markus Wiesner, ist verärgert über die Beschaffungspolitik des Bundes. Erst kürzlich habe Wiesner-Hager zum wiederholten Mal die Drehstuhlausschreibung des Bundes an einen deutschen Mitbewerber verloren, so der Unternehmenschef am Dienstag in einer Aussendung.

Rückläufig war im Vorjahr auch das Geschäft mit Banken und Versicherungen (-11 Prozent), jenes mit Anwälten, Technischen Büros, Unternehmensberatern, Werbeagenturen usw. gab um 4 Prozent nach. Positiv entwickelte sich indessen der Umsatz in der größten Kundengruppe Industrie & Gewerbe. Hier erhöhten sich die Umsätze gegenüber 2013 um beinahe 6 Prozent.

Im vergangenen Jahr kam es auch zu einer Veränderung an der Spitze der Büromöbelhersteller: Hali habe erstmals die Marktführerschaft übernommen und die bisherige Nummer 1, Bene, vom Thron gestoßen. Bei Bene kam es nach turbulenten Jahren vor einem Monat zu einem Eigentümerwechsel. Die ehemals im Besitz der Familie Bene stehende Firma gehört nun dem Sanierer Erhard Grossnigg sowie Ex-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein. Nummer 3 am österreichischen Markt ist Neudörfler, ebenfalls eine Firma aus dem Imperium von Grossnigg. Dahinter folgen laut Kreutzer Fischer & Partner Svoboda, Wiesner Hager und Blaha.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach