Budget: Staatsschulden im 3. Quartal 2014 gesunken

Brüssel/Luxemburg (APA) - Österreichs Staatsschulden sind im dritten Quartal 2014 gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres von 82,3 auf 80,7 Prozent des BIP gesunken. Im ersten Quartal 2014 hatten sie sogar noch 84,1 Prozent ausgemacht, geht aus den am Donnerstag veröffentlichten neuesten Zahlen von Eurostat hervor. Auch in der EU und der Eurozone ist der Schuldenstand zurückgegangen.

In der EU verringerten sich die Staatsschulden von 87,0 auf 86,6 Prozent, in der Währungsunion gingen sie von 92,7 auf 92,1 Prozent zurück. In der Europäischen Union handelt es sich um die erste Reduktion der Staatsschulden im Verhältnis zum BIP nach 15 aufeinanderfolgenden Quartalen.

Weiterhin am höchsten liegt Griechenland mit 176,0 Prozent, wobei sich die Lage gegenüber dem zweiten Quartal leicht verbessert hat. Über der 100-Prozent-Grenze liegen auch Italien (131,8 Prozent - geringfügig gesunken), Portugal (131,4 Prozent - gestiegen), Irland (114,8 Prozent - gesunken), Belgien (108,2 Prozent - leicht reduziert) und Zypern (104,7 Prozent - deutlich geringer).

Danach folgen Spanien (96,8 Prozent), Frankreich (95,3 Prozent), Großbritannien (87,9 Prozent), ÖSTERREICH (80,7 Prozent), Ungarn (80,3 Prozent), Slowenien (78,1 Prozent), Kroatien (78,0 Prozent), Deutschland (74,8 Prozent), Malta (71,9 Prozent) und Niederlande (69,0 Prozent).

Die restlichen zwölf EU-Staaten liegen unter dem Maastricht-Kriterium von maximal 60 Prozent Staatsverschuldung. Am geringsten ist der Wert weiterhin in Estland (10,5 Prozent), gefolgt von Luxemburg (22,9 Prozent), Bulgarien (23,6 Prozent), Rumänien (38,1 Prozent), Litauen (38,3 Prozent), Schweden (39,0 Prozent), Lettland (40,4 Prozent), Tschechien (43,8 Prozent), Dänemark (47,0 Prozent), Polen (48,6 Prozent), Slowakei (55,4 Prozent) und Finnland (58,1 Prozent).

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro