Budget - Kräftiger Beitrag der Beamtenschaft zeichnet sich ab

Wien - Die Regierung ist bis zum 21. April, wenn der Finanzrahmen im Ministerrat vorliegen will, knausrig mit Informationen zu Sparvorgaben. Geht man danach, was dieser Tage doch durchsickert, zeichnet sich aber ein kräftiger Beitrag der Beamtenschaft ab. Schließlich hat sich die Regierung vorgenommen, in der "Verwaltung" zu sparen, und Personalkosten sind stets ein Riesenbrocken.

1,1 Milliarden Euro möchte man im Finanzrahmen 2016 bis 2019 einsparen, 700 Millionen davon im Bund, 400 Millionen in den Ländern. So steht es Medienberichten zufolge in den Budgetbriefen von Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) an seine Regierungskollegen. Bei der Beamtenschaft soll der Sparstift insgesamt 430 Millionen Euro bringen, schrieb "Österreich" am Wochenende. Unter anderem werden geringere Gehaltsabschlüsse für den öffentlichen Dienst angepeilt, auch die Streichung von Überstunden oder ein "Solidarbeitrag" sind im Gespräch.

Dass einzelne Ressorts gravierend betroffen sind, wurde bereits in den vergangenen Tagen klar. Nicht nur das Verteidigungsministerium muss weiter sparen, auch das personalintensive Bildungsministerium wird wohl ordentlich raufen müssen.

Das Zauberwort lautet "Kostendämpfung" - nicht nur beim Bundesheer, sondern auch bei den Förderungen. Hier soll überall gespart werden, mit Ausnahme von Forschung und Arbeitsmarkt. Das würde den Informationen zufolge 200 Millionen bringen. Als weitere Maßnahmen machten Einsparungen im Botschaftsbereich und der Öffentlichkeitsarbeit (Stichwort Regierungsinserate) die Runde.

Offizielle Stellungnahmen waren dazu freilich keine zu erhalten. Der Sprecher der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) war vorerst nicht erreichbar. Im Finanzministerium hieß es auf APA-Anfrage lediglich: Der Finanzrahmen werde am 21. April vorgelegt, die Gespräche seien im Gang, und "wir sind mitten im Budgeterstellungsprozess für den Herbst". Im Frühling nämlich geht es vor allem um die Budgetobergrenzen für die Ressorts, anhand derer Österreich nach Brüssel meldet, wie es seinen Finanzpfad weiter zu beschreiten gedenkt. Im Herbst dann wird das Budget im Detail vorgelegt.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren