BTV musste erneut Eigenmittelausweis richtigstellen

Innsbruck (APA) - Die zur 3-Banken Gruppe gehörende börsennotierte Bank für Tirol und Vorarlberg AG (BTV) hat erneut eine Richtigstellung der konsolidierten Eigenmittel der Jahre 2014 bis 2018 vorgenommen. Diese weitere Richtigstellung sei aufgrund einer irrtümlich nicht korrekt einbezogenen Gewinnrücklage notwendig geworden, hieß es. Zuletzt seien zum 31. März 2018 161 Mio. Euro zu viel ausgewiesen worden.

Bereits im Juli hatte die Bank eine Richtigstellung der konsolidierten Eigenmittel vorgenommen. Diese Richtigstellung wurde nun nochmals korrigiert.

Beginnend mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 bis zum Quartalsabschluss zum 3. März 2018 seien die konsolidierten Eigenmittel jeweils zu hoch ausgewiesen worden. Am 31. Dezember 2014 betrug der "Fehlausweis" noch 118,8 Mio. Euro. Dieser Betrag habe sich bis zum 31. Dezember 2017 auf 152,6 Mio. Euro und zuletzt zum 31. März 2018 auf 161 Mio. Euro summiert, korrigierte die Bank ihre Angaben.

Die konsolidierten Eigenmittel der BTV haben somit korrekt am 31. Dezember 2014 811,3 Mio. Euro betragen. Dies entspreche einer Eigenmittelquote von 13,04 Prozent sowie einer harten Kernkapitalquote (CET-1) von 11,21 Prozent. Zum 31. Dezember 2017 betrugen die konsolidierten Eigenmittel 972,4 Mio. Euro, entsprechend einer Eigenmittelquote von 13,62 Prozent und einer harten Kernkapitalquote von 12,81 Prozent. Beim Quartalsabschluss zum 31. März 2018 betrugen die konsolidierten Eigenmittel richtigerweise 1.006,4 Mio. Euro, entsprechend einer Eigenmittelquote von 14,05 Prozent sowie einer harten Kernkapitalquote von 12,41 Prozent (statt wie am 9. Juli mitgeteilt 13,02 Prozent).

Die BTV habe zu keinem Zeitpunkt die aufsichtsrechtlichen Eigenmittel- sowie Kernkapitalforderungen unterschritten. Außerdem habe die falsche Ausweisung keinerlei Einfluss auf die Bilanz gehabt, sagte ein Sprecher der Bank zur APA. Warum es überhaupt zur fehlerhaften Eigenmitteldarstellung gekommen war, wurde auf Nachfragen nicht erläutert.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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