Brüssel will sich Anfang Dezember zu Air Berlin äußern - Kreise

Berlin/Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission will sich nach Informationen des Berliner "Tagesspiegel" am 7. Dezember dazu äußern, ob sie die Übernahme von Teilen der Fluggesellschaft Air Berlin durch den Marktführer Lufthansa durchwinkt oder nicht. Dieser Termin könne sich noch einmal um zehn Werktage nach hinten verschieben.

Nämlich dann, sollte die AUA-Konzernmutter Lufthansa Zusagen machen, um so bereits im Vorfeld wettbewerbsrechtliche Bedenken aus dem Weg zu räumen, berichtete die Zeitung am Donnerstag.

Möglich wären demnach das Zugeständnis, für Wettbewerb auf den Flugstrecken zu sorgen, auf denen die beiden Airlines bisher die einzigen Konkurrenten waren. Bisher soll es solche Zusagen nicht geben, berichtete der "Tagesspiegel". Dass die Fusion in Brüssel glatt durchgeht, sei unwahrscheinlich. Sollte die Kommission weder am 7. Dezember noch zehn Werktage später die Fusion genehmigen können, würden die Beamten in eine vertiefte Prüfung einsteigen. Dafür sind 90 Werktage vorgesehen, es gibt aber auch noch die Möglichkeit zur Verlängerung.

Air Berlin hatte Mitte August Insolvenz angemeldet, Lufthansa will große Teile übernehmen. Ende Oktober hatte Air Berlin den Flugbetrieb eingestellt, wenige Tage später wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne