Brüssel-Terror - Brussels Airlines fliegt heute Abend Lüttich-Wien

Nach dem Terroranschlag am Flughafen Brüssel ist der Flugverkehr von der belgischen Hauptstadt aus seit Dienstagfrüh lahmgelegt. Für den Passagierverkehr bleibt der Airport Zaventem zunächst einmal bis Freitag geschlossen. Während die AUA bis Montagabend alle Flüge Wien-Brüssel gestrichen hat, beginnt die belgische Fluglinie Brussels über Ausweich-Airports wieder mit Europaflügen, auch nach Wien.

Die täglich sechs regulären Flüge Brüssel-Wien-Brüssel bleiben auch bei Brussels Airlines abgesagt. Heute, Donnerstag, Abend fliegt die belgische Airline vom Regionalflughafen Lüttich (Liege) nach Wien. Planabflug ist 19.20 Uhr, Ankunft um 20.55 in Wien.

Es sei kurz vor Ostern, alle Flüge waren für diese Zeit gut gebucht, sagte eine Brussels-Sprecherin am Vormittag zur APA. "Wir wollen unseren Passagieren jetzt beistehen."

An normalen Tagen hat Brussels Airlines etwa 250 Flüge auf dem Flugplan. Heute, Donnerstag, werden über die zwei Regionalflughäfen Lüttich und Antwerpen etwas mehr als 60 Brussels-Flüge geführt. In Lüttich hat Brussels dafür zehn große Flugzeuge (A320, A319) stationiert, in Antwerpen stehen einige kleinere Maschinen. Der morgige Ausweich-Flugplan ist noch nicht veröffentlicht.

Von der Stadt Brüssel ins knapp 100 Kilometer entfernte Lüttich bietet Brussels Air einen gratis Bustransfer. Brussels Airlines ist "Home Carrier" in Brüssel, an der belgischen Airline ist die AUA-Mutter Lufthansa beteiligt.

Frankfurt war schon am Tag der Terroranschläge einer der ersten Flughäfen, auf den Brüssel-Flieger umgeleitet worden waren. Die AUA hat mit der Lufthansa ab dem heutigen Donnerstag einen Busshuttle von Frankfurt (Flughafen) nach Brüssel (nahe Atomium) organisiert, hieß es von der österreichischen Fluggesellschaft zur APA. Dieser Shuttle hat eine Flugnummer. Auch individuell können Brüssel-Wien-Passagiere Ersatzrouten wählen: Wer etwa selber mit der Bahn zu den Flughäfen nach Paris, Düsseldorf oder Amsterdam fährt, bekommt die Aufwendungen dafür von der Airline zurückerstattet. Auf der Strecke Amsterdam-Wien setzt die AUA schon größere Maschinen ein.

Christian Keuschnigg, Professor für Nationalökonomie an der Universität St. Gallen und Leiter des Wirtschaftspolitischen Zentrums in Wien.

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